Alle Artikel getaggt mit Delphi für Elektroniker - Artikelserie (10)
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Delphi für Elektroniker (10)
1. Dezember 2005 Von Detlef Overbeek und Anton Vogelaar & Siegfried Zuhr

Delphi für Elektroniker (10)

In dieser abschließenden Folge unseres Delphi-Kurs wird das Bewässerungssystem aus dem vorangegangenen Teil vervollständigt. Das System wird durch zusätzliche Ventile ergänzt, eine Pumpe für den Wasser-Transport kommt hinzu, und eine Zeitsteuerung erweitert die Funktionalität. Es entsteht ein professionelles Bewässerungssystem für den Garten, das spätestens im nächsten, hoffentlich recht warmen Sommer seine Tauglichkeit beweisen wird.In der letzten Kurs-Folge haben wir unser Projekt "Bewässerungssystem" in Delphi entwickelt und simuliert, danach haben wir das entwickelte Programm als Firmware in die DelphiStamp geladen. Basis der Hardware war das Entwicklungsboard mit seinem LC-Display, den LEDs und dem Taster; ein zweiter Taster wurde extern am zweiten analogen Eingang angeschlossen. Über die beiden Taster konnten die Ventile individuell gesteuert werden, die Dauer ihrer Aktivierung war ebenso einstellbar wie die Anzahl der Zyklus-Wiederholungen. Diesmal erweitern wir das Projekt durch Steuerungen für zusätzliche Ventile, für eine Pumpe, die das Wasser zuliefert, und ferner durch eine Zeitsteuerung, welche die Bewässerung zu einem vorwählbaren Zeitpunkt (z. B. nachts) startet. Alle Einstellungen können mit Hilfe eines Monitor-Programms, das auf dem PC läuft, kontrolliert und geändert werden. Die Methodik lässt sich wie folgt zusammen fassen: Die Firmware für die DelphiStamp wird in Delphi entwickelt, mit dem Cross-Compiler compiliert und anschießend in die DelphiStamp geladen. Danach arbeitet die DelphiStamp vollständig "stand alone", unabhängig vom PC. Über das auf dem PC laufende Monitor-Programm können die Einstellungen der DelphiStamp jederzeit abgefragt und modifiziert werden. Voraussetzung ist lediglich, dass die DelphiStamp über ein RS232-Kabel mit dem PC verbunden ist. In diesem Fall hat der PC für die DelphiStamp eine ähnliche Funktion wie eine Fernbedienung.
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Delphi für Elektroniker (8)
1. Oktober 2005 Von Detlef Overbeek und Anton Vogelaar & Siegfried Zuhr

Delphi für Elektroniker (8)

In dieser Folge stellen wir die DelphiStamp vor, ein universell einsetzbares Controller-System, ausgestattet mit Standard-Schnittstellen und eigenem BIOS. Die DelphiStamp ist selbstständig betriebsfähig, sie kann auch als Subsystem eines PC arbeiten. Die Definitionen der Schnittstellen sind anpassbar. Die DelphiStamp ist ein kleines, schnelles und universell verwendbares Plug-in-Controller-System mit großem Speicher und vielen Ein- und Ausgangsfunktionen. Durch sein Onboard-BIOS kann die DelphiStamp selbständig Firmware ausführen, die zuvor in Delphi entwickelt wurde. Darüber hinaus kann auch eine PC-Applikation, geschrieben in Delphi, die Ausführung der DelphiStamp-Firmware steuern. Kern des Systems ist ein RISC-Controller vom Typ "ATMega128", die Taktfrequenz beträgt 14,7456 MHz. Die meisten Befehle führt dieser RISC-Controller in einem einzigen Taktzyklus (ca. 68 ns) aus. Die Controller-Firmware wird in den Flash-Speicher des ATMega128 geladen. Mit Ausnahme von JMP, LDS und STS haben alle Befehle eine Länge von nur zwei Byte. Das bedeutet, dass die Firmware etwa 60000 Assembler-Programmzeilen umfassen kann. Der letzte 8-KB-Block des Flash-Speichers ist geschützt, er ist für das Controller-BIOS reserviert.Achtung: Einige Programme, die in dieser Folge besprochen werden, sind Teil des DelphiStamp-Pakets und daher nicht im Software-Download zum Teil 8 der Artikelreihe enthalten.
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Delphi für Elektroniker (6)
1. Juni 2005 Von Detlef Overbeek und Anton Vogelaar & Siegfried Zuhr

Delphi für Elektroniker (6)

Die vorangegangene Folge unseres Delphi-Kurs zeigte den Weg, der beschritten werden muss, um unser Ziel zu erreichen: Der PC soll mit Hilfe der Soundkarte und eines Delphi-Programms als Oszilloskop arbeiten. In dieser Folge wollen wir das gesteckte Ziel erreichen. Dabei wird die Unit2 aus der letzten Folge das Hauptelement des noch zu schreibenden Programmteils sein. Das Format von Klängen, Geräuschen und auch ganzen Musiktiteln, die über die Soundkarte wiedergegeben werden, ist häufig das bekannte WAV-Format. Mit diesem Audio-Format haben wir auch gearbeitet, als wir in Teil 4 des Delphi-Kurs den Funktionsgenerator programmierten. Aufzunehmende akustische Informationen, die digitalisiert und in einer Datei abgelegt werden sollen, nehmen den umgekehrten Weg. Dem aufnehmenden virtuellen Gerät wird als Zielformat das WAV-Format vorgegeben, es füllt den ihm zugewiesenen Datenblock mit den in das WAV-Format umgesetzten akustischen Informationen. Am Anfang eines solchen Datenblocks steht ein Header, der unter anderem die Organisation des Datenblocks beschreibt. In Delphi ist dies mit dem Typ TwaveHdr möglich, der zur Unit MMSystem gehört. Der Header ist Bestandteil des Datenblocks, und das Aufnahme- und Wiedergabe-Format wird im aufnehmenden Gerät eingestellt. Das Aufnahmegerät kann in Delphi mit dem Typ TPCMWaveFormat konfiguriert werden. Das Format ist das PCM-Format, das uns bereits beim Audiorecorder von Windows begegnet ist
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Delphi für Elektroniker (5)
1. Mai 2005 Von Detlef Overbeek und Anton Vogelaar & Siegfried Zuhr

Delphi für Elektroniker (5)

Im vorangegangenen Teil des Delphi-Kurs wurde ein Programm entwickelt, das mit Hilfe der PC-Soundkarte Sinus-, Rechteck- und Dreieck-Schwingungen generiert. Diesmal wird der umgekehrte Weg beschritten: Signale, die am Line-Eingang der Soundkarte liegen, werden von einem Delphi-Programm grafisch auf dem Bildschirm dargestellt. Vor dem Einsatz des PC als Oszilloskop steht die Betrachtung der Delphi-Elemente, die für die Programm-Realisierung notwendig sind.Das Ziel, das wir in dieser und der nächsten Kurs-Folge erreichen wollen, ist die grafische Darstellung beliebiger wechselförmiger Signale niedriger bis mittlerer Frequenz auf dem PC-Bildschirm. Dazu wird die Soundkarte des PC als Analog-Digital-Wandler eingesetzt. Den Weg zum Ziel haben wir in vier Etappen unterteilt: - Zeichnen auf dem Canvas, der "Leinwand" in Delphi; wir geben eine Anleitung für eigene praktische Übungen. - Darstellen einer Sinus-Kurve in Delphi, hier wird teilweise wiederholt, was schon in der letzten Kurs-Folge vorkam. - Testen der PC-Hardware, ohne die das Oszilloskop nicht realisierbar ist: Gemeint ist die Soundkarte. - Schreiben des Delphi-Programms, das die am Line-Eingang der Soundkarte liegenden Signale auf dem Bildschirm darstellt. Die ersten drei Etappen wollen wir in dieser Kurs-Folge absolvieren. Weil die vierte Etappe etwas umfangreicher ist und nicht zu kurz kommen soll, haben wir für sie die nächste Kurs-Folge (Teil 6) reserviert.
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1. Januar 2005 Von Detlef Overbeek und Anton Vogelaar

Delphi für Elektroniker (1)

An dieser Stelle startet ein mehrteiliger Programmierkurs in Delphi, dessen Schwerpunkte die Programmierpraxis und die Verbindungen zur Hardware sind. Wie schreibt man ein Delphi-Programm, zum Beispiel unter Windows, wie implementiert man es in die Hardware, so dass ein unabhängig arbeitender Delphi-Controller entsteht?Delphi ist eine Programmierumgebung, deren Basis die Programmiersprache Pascal ist. Mit Hilfe von Pascal kann man Konstruktionsteile von Flugzeugen berechnen, die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen auswerten, Messund Regelsysteme konstruieren, man kann aber auch Controller programmieren, die in andere Systeme eingebettet sind. Die aktuelle Version Delphi 7 ist in mehreren Versionen verfügbar. Am kostengünstigsten ist die Personal Edition, der Umfang ihrer Möglichkeiten übertrifft bereits das, was die meisten Anwender täglich brauchen. Erweiterte Versionen wie Professional, Enterprise und Architect können im Rahmen dieses Kurses ebenfalls verwendet werden, notwendig sind sie jedoch nicht. Auch die älteren Delphi-Versionen 5 und 6 sind geeignet, den Kurs erfolgreich zu absolvieren. Die Autoren, die in der Pascal- Anwender-Gruppe des HCC aktiv sind, haben dafür gesorgt, dass Elektor-Leser die Personal Edition von Delphi zu einem äußerst moderaten Preis erwerben können. Für nur € 10,- ist eine CD erhältlich, die außer der Delphi 7 Personal Edition noch weitere kurs-bezogene Extras enthält. Nach Erhalt der CD muss nur noch über die Website des Delphi-Herstellers Borland eine kostenlose Registriernummer angefordert werden.
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