Schaltung: Hochspannungstastkopf zum Selbstbau
über
Eine intelligente, kostengünstige Lösung
Hohe Spannungen treten an vielen Stellen auf: Stromversorgungen, Röhrenschaltungen und zunehmend in Hybrid- und Elektrofahrzeugen, wo hohe Batterie-Spannungen und Ströme helfen, Verluste und Kabelquerschnitte zu minimieren. Während ein Standard-Multimeter eine gute Lösung zum Messen absoluter Hochspannungen ist, reicht es nicht aus, wenn kleine Schwankungen oder Unterschiede zwischen zwei Hochspannungs-Pegeln beobachtet werden sollen. Denken Sie an Situationen wie den Vergleich von Anodenspannungen in einem Gegentaktverstärker oder die Analyse von Schaltknoten in einer Vollbrücken-Transformator-Schaltung. Beides erfordert präzise Messungen relativer Unterschiede – nicht nur absolute Spannungswerte.
Hochspannungs-Schaltung der Sonde
Sehen Sie sich die vollständige Hochspannungs-Sonden-Schaltung an (ohne die beiden 10-MΩ-Eingangswiderstände). Hesener erklärte:„Auf der linken Seite sind die beiden zusätzlichen Keramikkondensatoren parallel zu den Trimmern zu sehen, ebenso der zweite Teilerwiderstand. Die Dioden an den Eingängen (D11/12 und D21/22) dienen dem Überspannungsschutz; sie arbeiten viel schneller als Zenerdioden und ihre Kapazität ist deutlich geringer. Die hohen Eingangswiderstände (10 MΩ) begrenzen zuverlässig Überspannungen der Dioden sowie jegliche Leckströme aus der Stromversorgung. Für eine gute Frequenzantwort ist es entscheidend, parasitäre Kapazitäten an den Knotenpunkten im Layout zu minimieren.“
Die fertige Hochspannungs-Sonden-Schaltung wurde auf einer Leiterplatte aufgebaut und in ein Druckguss-Aluminiumgehäuse eingebaut. Die Eingangsstufe (links) erhielt darunter eine Kupferfolie und wurde vom Haupt-Differenzverstärker auf der rechten Seite abgeschirmt, um kapazitive Kopplung zu minimieren. Die Kupferstreifen wurden mit Erdungsstiften an die Leiterplatte gelötet. Hesener achtete im Eingangsbereich auf ausreichende Isolierung und Abstand zwischen den Hochspannungsleitern. Die 10-MΩ-Eingangswiderstände und ihre Anschlussleitungen wurden mit Schrumpfschlauch abgesichert.
Das ursprüngliche Sonde-Projekt
Der ursprüngliche Artikel „Hochspannungs-Sonde“ erschien im Elektor im September 2010. Sie können den Artikel zwei Wochen nach Veröffentlichung dieses Beitrags kostenlos abrufen. Wenn Sie eine ähnliche Schaltung bauen, teilen Sie Ihr Projekt gerne auf der Elektor-Labs-Plattform!Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel erschien erstmals im Jahr 2010. Aufgrund des Alters des Projekts sind einige Bauteile oder Produkte möglicherweise nicht mehr verfügbar, und einige wichtige Designtechniken wirken inzwischen veraltet. Dennoch sind wir überzeugt, dass dieses Projekt Sie zu neuen Entwicklungen in der Zukunft inspirieren wird.


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