Entwicklungsboard FreeSoC2 PSoC5LP
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Die vierlagige Platine misst lediglich etwa 120 x 54 mm und ihre Pin-Beschriftungen sind mit einem kleinen Font neben den Header-Positionen ausgeführt. Arduino 1.0 kompatible Pins sind mit zwei Labels pro Pin versehen. Zum Board gibt es einen Schaltplan von Sparkfun, denn die Jumper-Positionen und Header-Labels sind nicht auf der Platine aufgedruckt. Dafür ist Platz für die Bestückung mit einem 32-kHz-Quarz für RTC-Applikationen sowie für einen Quarz für den Haupt-Prozessor vorgesehen, falls eine Anwendung auf genaueren Takt angewiesen sein sollte. Für beide Quarze ist Platz für die Ballast-Kondensatoren reserviert.
Vier unterschiedliche Spannungsquellen
Das Board kann von vier unterschiedlichen Spannungsquellen versorgt werden. Beim Betrieb als Entwicklungsboard mit der Arduino-IDE oder mit einer Applikation, die den USB-Port nutzt, kann es vom angeschlossenen System über seine Micro-USB-Buchse versorgt werden. Beim Betrieb IDE PSoC Creator von Cypress wird es von der Micro-USB-Buchse des Debuggers versorgt. Eine Buchse für einen Hohlstecker ist für den Anschluss eines Netzteils mit einer Spannung von 2,5...12 V gedacht. Zusätzlich gibt es noch Platz für eine optionale Buchse. Alle Spannungsquellen haben eine Schottky-Diode als Verpolungsschutz in Serie. Sollte der Spannungsabfall an der Diode nicht gewünscht sein, kann man sie mit daneben positionierten Pads überbrücken. In meinem Fall betrug der Spannungsabfall 0,3 V bei normalem Betrieb. Eine Lötbrücke kann auf entfernt werden, um damit die Spannung einer Batterieversorgung unter 4,7 V zu isolieren.Installation der IDE
Wie schon erwähnt kann das Board sowohl mit der Arduino-IDE als auch mit dem PSoC Creator von Cypress programmiert werden. Bei der Arduino-IDE ist es notwendig, dass das passende Extension Package mit dem Board Manager installiert wurde und dass es sich um die Arduino-IDE Version 1.6.4 oder neuer handelt. Der Prozessor CY8C5888AXI-LP096 im FreeSoC2 PSoC5LP benötigt außerdem auch noch einen Arduino-Bootloader für den Betrieb mit der Arduino-IDE.Der Betrieb mit dem PSoC Creator von Cypress erlaubt den vollständigen Einsatz des dezidierten Debug-Prozessors für den Programmdownload und bietet damit einige sehr leistungsfähige Debugging-Features für die Firmware-Entwicklung. Diese Dateien kann man zudem auch für die Verwendung in anderen 3rd-Party-IDEs wie etwa der IAR Embedded Workbench, dem ARM Microcontroller Development Kit und Eclipse-Systemen kopieren. Die Details der Verwendung des Boards mit der Arduino-IDE und dem PSoC Creator auf einem PC unter Windows werden in diesem ausgezeichneten Sparkfun-Tutorial erläutert. Für dieses Review wäre es redundant, diese Informationen zu wiederholen.
