Hello World!

Jetzt wird es Zeit, die Installation zu testen, indem Sie ein Beispielprogramm erzeugen. Kopieren Sie das Beispiel zunächst in Ihr Arbeitsverzeichnis, damit Sie es modifizieren können, ohne das ursprüngliche Beispiel zu verändern
cd ~/esp
cp -r $IDF_PATH/examples/get-started/hello_world .
Beachten Sie den Punkt am Ende des zweiten Befehls, davor befindet sich ein Leerzeichen!

Finden des seriellen Ports

Nun verbindet man das ESP32-PICO-KIT mit dem Rechner und sucht nach dem Namen seiner seriellen Schnittstelle. Unter Windows wird dies etwas wie „COMx“ (x ist eine Zahl) sein. Unter Linux ist dies ein Name, der mit '/ dev / tty' beginnt, unter OS X beginnt die Bezeichnung mit '/ dev / cu.'. Hier die detaillierten Informationen für Windows, Linux und OS X.

Konfiguration des Projekts

Der nächste Schritt ist die Konfiguration des Projekts, damit es den seriellen Port verwendet, an den das Kit angeschlossen ist
cd ~/esp/hello_world
make menuconfig
Mit der Option 'Serial flasher config' stellt man diesen seriellen Port ein. Anschließend ein 'Save' und mit 'Exit' verabschiedet man das Konfigurations-Tool.

 
Project configuration
Festlegen des verwendeten seriellen Ports.

Fast fertig

Jetzt bleibt nur noch die Erstellung des Beispiels und dann die Übertragung zum Zielsystem
make flash
Beim ersten Mal wird das eine Weile dauern, da zuerst viele Bibliotheken kompiliert werden müssen. Die Anzahl der benötigten Dateien ist enorm. Wenn alles gut geht, kann man als letzte Zeile vor dem Prompt lesen
Hard resetting…

Öffnen des seriellen Monitors

Das Beispiel macht nichts Sichtbares, schreibt aber Daten in den seriellen Port. Dies kann in der Shell durch den Monitor visualisiert werden, aber er muss zuerst erstellt werden
make monitor
Wenn Sie das lesen können (nach einiger Kompilierungszeit und zusammen mit grün markierten Zeilen):
Hello world!
This is ESP32 chip with 2 CPU cores, WiFi/BT/BLE, silicon revision 1, 4MB embedded flash
Restarting in 10 seconds...
dann funktioniert alles und Sie sind jetzt in der Lage, die ESP32-Anwendungsentwicklung für das ESP32-PICO-KIT selbstständig fortzusetzen.

Eclipse

Die ersten Schritte erfolgten in einer Bash Shell durch Eingeben von Befehlen. Wenn Sie die Eclipse-IDE anstelle von make verwenden möchten, hier die Eclipse-Anleitung.

Fazit

Die Dokumentation von Espressif ist wirklich hervorragend. Alle dargestellten Anweisungen und Befehle funktionieren wie beschrieben. Für diejenigen, die in weniger üblichen Umgebungen arbeiten, mehr Eingriffsmöglichkeiten haben wollen oder einfach nur mehr Details wünschen, sind viele Seiten mit zusätzlichen Informationen verfügbar. Auch eine ausführliche Hardware-Dokumentation ist vorhanden.
 
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