Review: Banana Pi M2 Berry

21. Juni 2017, 15:34 Uhr
Review: Banana Pi M2 Berry
Review: Banana Pi M2 Berry
Seit dem Erscheinen von RPi (Raspberry Pi) vor einigen Jahren sind viele ähnliche Boards auf den Markt gekommen. BPi (Banana Pi) ist so ein zu RPi ähnliches, aber nicht voll kompatibles Board des chinesischen Herstellers Sinovoip. Wie bei RPi gibt es auch beim BPi mehrere Versionen. Das neueste Modell ist das BPi-M2 Berry. Es gelang uns, an ein Vorserienexemplar zu kommen und daher können wir hier unsere ersten Eindrücke schildern.

Spezifikationen des Banana Pi M2 Berry

BPi Berry ist dem BPi M2 Ultra, das vor wenigen Monaten erschien, ziemlich ähnlich. Die wichtigsten Unterschiede betreffen das SRAM (1 GB DDR3 beim Berry, 2 GB DDR3 beim Ultra), den Flash-Speicher (kein eMMC beim Berry, 8 GB beim Ultra) und den Abmessungen der Boards. Das Modell Ultra ist mechanisch kompatibel mit anderen BPi-Boards, doch der Typ Berry hat die gleiche Größe und die gleiche Anordnung an Steckverbindern wie ein RPi3, daher auch sein Name. Es handelt sich also um das erste mechanisch zu RPi kompatible BPi.

Das BPi-M2 Berry ist mit einem 32-bittigen Quad-Core-ARM-Cortex-A7-SoC des Typs Allwinner R40 bestückt, was etwa die gleiche Rechenleistung wie bei einem RPi2 Version 1.0 ergibt (nochmals: RPi2, nicht RPi3).

 
banana pi M2 Berry + RPi3
BPI-M2 Berry aus der Vorserie (links) versus RPi 3 (rechts).
Man beachte den SATA & Stromanschluss. Weitere Unterschiede:
Kamera (mitte) und LCD-Anschluss (unten).

Für die Grafik ist die GPU MALI-400 (angeblich max. 1,1 GPixel/s). Diese GPU befindet sich auf allen BPi-Boards außer dem Modell M3.

Wie beim RPi3 verfügt auch Berry über WLAN und Bluetooth, doch hier V4.0 vs. V4.1 beim RPi3. Anders als beim RPi stehen beim BPi zwei Taster (Reset und ein freier Taster) zur Verfügung, was manchmal sehr praktisch sein kann.

Jetzt mit SATA

Der größte Unterschied zwischen BPi-M2 Berry und RPi ist, dass ein BPi mit einem SATA-Port beeindruckt. Hier kann man eine Festplatte, SSD oder ein optisches Laufwerk anschließen. Gerade wenn viele Daten benötigt werden, ist das von Vorteil, auch wegen des höheren Datendurchsatzes im Vergleich zu USB-Speichersticks.
 
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Kam im Jahre 2008 zu Elektor als Chefredakteur von Elektor Frankreich; War für eine Weile mit den Elektor Webseiten beteiligt und ist seitdem als technischer Manager des Labors tätig. Ist auch Redakteur für Elektor UK/US und Elektor Online. >>

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