Hilfe: In meinem Netzteil steckt ein ARM!

1. März 2016, 10:00 Uhr
Braucht jetzt schon ein Netzteil einen 32-bit-Mikrocontroller?
Braucht jetzt schon ein Netzteil einen 32-bit-Mikrocontroller?
In ganz alten Tagen genügte ein 2N3055 + Z-Diode und dann für Jahrzehnte ein integrierter Spannungsregler des Typs a 78xx und ein paar Elkos. Dann eroberten mehr und mehr Schaltnetzteile das Feld, erkennbar an ihrem leisen Fiepen, dem gestörten Radioempfang und schlechter Isolation gegenüber dem Netz. Doch jetzt hat die Mikrocontrolleritis sogar schon Schaltnetzteile angesteckt, und so scheinen jetzt ARM-Cortex-Controller der Klassen M0 oder M4F nötig zu sein, um ein bisschen Niederspannung aus der Steckdose zu saugen.

Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG hat zusammen mit der Infineon Technologies AG das nagelneue Evaluations-Kit „XMC Digital Power Explorer“ vorgestellt, das für synchrone Step-down-Converter gedacht ist, die sehr einfach mit den beiden Controller-Karten which XMC1300 (ARM Cortex-M0 MCU) und XMC4200 (ARM Cortex-M4F MCU) realisiert werden können. Damit können also Entwickler von analogen (aha) Netzteilen und Programmierer im Bereich Embedded-Systems in die fabelhaften Welt digitaler Schaltnetzteile eintauchen.

Dank der beiden Controller-Boards stehen Entwicklern zwei Leistungsklassen zur Verfügung: Die Hochleistungs-Familie XMC4200 von Infineon bietet hochauflösende PWM-Ausgänge (Auflösung: 150 ps) und intelligente analoge Komparatoren mit Präzisions-Slope-Kompensation, die das Entwerfen von Schaltnetzteilen sehr vereinfachen sollen. Die XMC1300-Familie hingegen ist eine preiswerte Lösung für kostengünstige und einfachere Schaltnetzteile.
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