Drohnen + KI = Pfadfinder
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Bislang sind Drohnen nicht dazu in der Lage, sich völlig autonom in komplexen natürlichen Umgebungen zurecht zu finden. Besonders schwierig sind dabei dichte Wälder. Hier brauchen die Drohen besonders leistungsfähige „Gehirne“, die der komplexen Umgebung Sinnhaftes abgewinnen können. Statt auf besonders hochentwickelte und teure Sensortechnik setzen diese Wald-Drohnen auf zwei einfache Kameras und hochleistungsfähige KI-Algorithmen, um die von den Kameras gelieferten Bilder zu interpretieren. Die KI-Technik extrahiert daraus menschengemachte Pfade. Wenn ein Weg erkannt wird, kann die Drohne dann diesem Weg folgen und schauen, ob sich der gesuchte Wanderer dort befindet.
Bei diesem Algorithmus handelt es sich im Kern um ein „tiefes neurales Netzwerk“, das mit mehr als 20.000 Bildern lernt, Pfade in den schweizer Alpen zu erkennen. Die Bildern hierzu wurden von Helmkameras bei der Begehung solcher Pfade aufgezeichnet. 
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