Schaltung: DIY-Lithium-Ladegerät
über
Das Design
Auf den ersten Blick wirkt Paul Goossens' Projekt unkompliziert: ein Ladegerät für Li-Ionen- und LiPo-Akkupacks mit einer bis vier Zellen. Doch das Besondere steckt im Schaltungsdesign. Der Lader verwendet eine Abwärtswandler-Architektur (Buck-Converter), die ihn effizienter macht als viele Ladegeräte seiner Zeit. Im Mittelpunkt steht ein Maxim MAX745, ein dedizierter Lade-Controller für Lithium-Akkus. Der IC überwacht kontinuierlich die Akkuspannung und regelt den Ladestrom über einen externen MOSFET sowie eine induktorbasierte Leistungsstufe.
Ein weiteres cleveres Merkmal ist die Jumper-Konfiguration für die Zellenzahl. Zwei Jumper stellen den Lader auf eine, zwei, drei oder vier in Reihe geschaltete Lithiumzellen ein. Die Schaltung passt die Ziel-Ladespannung entsprechend an und stellt sicher, dass jede Zelle die korrekte maximale Spannung erhält.
Fast zwei Jahrzehnte später bleibt dieses Projekt ein überzeugendes Beispiel für analoges und leistungselektronisches Design.
Das Lithium-Lader-Projekt
Der Originalartikel "Lithium Charger" erschien in der Elektor-Ausgabe Juli/August 2007. Den Artikel gibt es hier.Hinweis der Redaktion: Der Artikel erschien erstmals in einer Elektor-Ausgabe von 2007. Aufgrund des Alters des Projekts sind einige Bauteile und Komponenten möglicherweise nicht mehr erhältlich. Das Projekt kann jedoch als Inspiration für ein neues Design dienen.


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