• Computer & Peripherie
  • Veröffentlicht in Heft 1/2002 auf Seite 0
Über den Artikel

USB-UART I

Freier Zugang auf alle Ports

USB-UART I
USB-Ports lassen sich für viele Aufgaben auch im Bereich der Elektronik nutzen. Doch anders als für die RS232-Schnittstelle gab es bisher keinen allgemeinen Umsetzer zwischen seriellen USB-Daten und parallelen Ports. Das ändert sich nun mit dem USB-UART für allgemeine Anwendungen.Ähnlich wie der legendäre UART AY3-1015 für die RS232-Schnittstelle eine rein elektronische Lösung erlaubte, gibt es nun den Elektor-USB-Chip für allgemeine Portzugriffe über den USB. Dazu benötigt man wenig mehr als einen Keramikresonator oder Quarz und ein paar Kondensatoren, um ein komplettes USB-Gerät zu bauen. Insgesamt zwölf Portanschlüsse stehen für beliebige Ausgabe- und Leseoperationen zur Verfügung. Für jeden der Portanschlüsse kann außerdem der Strom eingestellt werden, so dass man zum Beispiel die Helligkeit von LEDs direkt steuern kann.
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Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Extra info, Update
Update:
Martijn Plak hat einen Treiber für Mac OS 9 en Mac OS X entwickelt, der sich auch für die beiden Elektor-USB-Projekte verwenden lässt und zusammen mit einer Beispielapplikation zu finden ist unter: http://www.plak.net/cylab
Damit kompatible Hardware ist angegeben unter: http://www.plak.net/cylab/devices.html

Update:
Die bisher verfügbare Windows-Software ließ sich nicht unter Windows XP installieren. Mit der neuen USBUART.SYS und USBUART.INF ist das jetzt aber möglich - dank Ruud Van Steenis, der diese Dateien zum Download zur Verfügung gestellt hat (zu finden unter der Nummer 010207-11).

Leserbrief: USB mit dem Macintosh
Für Heft 5/2002 wurde ein Linux-Treiber für das erste Elektor-USB-Interface vorgestellt. In diesem Zusammenhang möchte ich über die Möglichkeit berichten, mit dem Macintosh den USB-UART aus Heft 1/2002 für Experimente nutzen zu können.
Martin Plak hat nämlich einen Macintosh-Treiber für den USB-UART von Elektor geschrieben. Die Web-Adresse ist:
http://www.plak.net/cylab/
Diesen Treiber habe ich auch für meine Experimente mit dem CompuLAB-USB von Modul-Bus am Macintosh verwendet. Einen Artikel darüber habe ich auf dem Website von Modul-Bus hinterlegt:
http://www.modul-bus.de/mbnews/mbnews02/msr_mit_macintosh.html
Sicherlich funktioniert dies alles auch mit dem USB-UART von Elektor, da der gleiche Treiber verwendet wird.
Ralf Krause

Leserbrief:
Beim Surfen im WWW habe ich einen Link gefunden, der in Bezug auf das Elektor-USB-Interface sehr interessant ist. Während in ihrer Zeitschrift nur Projekte in VB und Delphi zu finden waren, ist unter http://www.bcb-box.de/fstart.htm ein gezipptes Beispielprojekt in C++ zu finden, das den Einstieg in die Hadwareprogrammierung unter C++ sehr erleichtert.
Es ist zwar nicht ausdrücklich für das Elektor Projekt geschrieben, verwendet aber denselben Controller und hat auch eine ähnliche Struktur wie das in Elektor veröffentlichte Programm.
Severin Dahms
Danke für den Tipp. Nachzutragen ist auch noch, dass es inzwischen neben dem Linux-Treiber von Hermann Jung (siehe Elektor 5/02) auch einen solchen für MacOS von Martijn Plak gibt unter: http://www.plak.net/cylab/
Einen Artikel von Ralf Krause gibt es dazu unter http://www.plak.net/cylab/krause/mbnews02/msr_mit_macintosh.html
Widerstände:
R1 = 1k5
R2 = 100 mA Polyswitch
Kondensatoren:
C1 = 100 n
Halbleiter:
IC1 = CY7C63001A (Cypress), (programmiert EPS 010207-41)
Außerdem:
K1 = USB-Verbindert Typ B
K2 = 2x 7-poliger Pfostenverbinder mit Wanne
K3...K5 = insgesamt 20 Lötnägel
X1 = Quarz 6 MHz oder Resonator mit zwei oder drei Anschlüssen
Platine EPS 010207-1
Software EPS 010207-11
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