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Entwicklungen mit ARM (Teil 1)
1. März 2005 Von Tony Dixon

Entwicklungen mit ARM (Teil 1)

Werden Sie in drei Monaten zum ARM-Experten! Wir stellen in dieser 3-teiliegn Artikelreihe die neuesten Mikrocontroller mit einem 32-bit-ARM-Prozessorkern vor. Da es in Elektor vor allem auf die Praxis ankommt, haben wir auch ein kostengünstiges und leistungsfähiges Entwicklungssystem für Sie vorbereitet, das sich auch ohne Lötofen bestücken lässt.Die Abkürzung ARM steht für Advanced RISC Machine, wobei der Begriff RISC wiederum als Abkürzung für Reduced Instruction Set Computer aufgefasst werden kann. Die 32-Bit-ARM-Architektur ist schon seit Jahren erhältlich und wird vor allem in Produkten angewendet, bei denen es auf einen geringen Energieverbrauch ankommt, zum Beispiel in Mobiltelefonen und PDAs. Der 32-Bit-Prozessorkern ist in vielen Versionen erhältlich, zum Beispiel als ARM7, ARM9 oder ARM10. Eine Version mit der Bezeichnung ARM11 wurde unlängst angekündigt, und jede neue Version übertrumpft dabei ihre Vorgänger mit einer noch größeren Rechenkapazität.Im Gegensatz zu den früheren ARM-Versionen, die zum Aufbau funktionsfähiger Systeme noch zusätzliche Peripherie wie externe Speicher benötigten, verfügen viele der modernen Exemplare mittlerweile über alle internen Einheiten, die den Baustein zum vollwertigen Mikrocontroller werden lassen. ARM-Mikrocontrollern gibt es zum Beispiel von Analog Devices, OKI Semiconductors und Philips Semiconductors. Auch Atmel, NetSilicon, Samsung und TI bieten vergleichbare Produkte an, die jedoch zumeist in einem nur schwer zu handhabenden BGA-Gehäuse (ball grid array) untergebracht sind und daher für den Hobby-Elektroniker weniger interessant erscheinen.
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