Spannung anlegen

Überprüfen Sie, bevor Sie die 12-V-Spannungsversorgung an J1 (+12 V) (richtig gepolt!) anschließen, noch einmal, ob alles richtig montiert ist. Zuerst wird nur U3 eingesteckt, damit man überprüfen kann, ob die Spannungen +12 V, +5 V und +3,3 V an den relevanten Punkten vorhanden sind. Wenn dies der Fall ist, können Sie die restlichen ICs in ihre Fassungen stecken. Nach dem Einschalten muss, wenn auf dem LC-Display nichts zu lesen ist, der Kontrast am Trimmpoti eingestellt werden. Wenn die Versorgungsspannung zu langsam ansteigt, wird die Schaltung nicht richtig zurückgesetzt und auf dem Display erscheint nur ein Balken. Schalten Sie daher die Versorgungsspannung stets mit dem POWER-Schiebschalter ein.
 
Der Funktionsgenerator ist betriebsbereit.

Im Betrieb

Die Bedienung ist unkompliziert. Die Frequenz ist recht schnell eingestellt. Beim Verringern springt der Cursor automatisch eine Position zurück, beim Erhöhen bleibt er an der entsprechenden Stelle stehen. Die Position kann mit dem Druckknopf am Drehgeber gesetzt werden: Ein Druck bewegt den Cursor um eine Position nach oben, von der höchsten Position springt der Cursor zur niedrigsten. Dies hat den Nachteil, dass man bei zu schnellem Drücken, wenn man die gewünschte Position überschreitet, noch sechs Mal drücken muss, um wieder die richtige Position zu erreichen. Die niedrigste einstellbare Frequenz ist 1 Hz, die höchste 20 MHz. Von 10 MHz bis 20 MHz wird eine MSB-Position hinzugefügt, aber der Cursor bleibt auf MHz. Amplitude und Offset werden über Potentiometer eingestellt, was natürlich nicht besonders genau ist. Ab 10 MHz fällt die Amplitude etwas ab und ist nicht mehr stabil, was wahrscheinlich durch Aliasing verursacht wird. Diese Instabilität wird auch im Handbuch erwähnt. Wir haben kein (!?) Signal am Triggerausgang (T) ermittelt. Der Rechteckausgang (SQW) führt nur im Rechteckbetrieb ein Signal. Seien Sie mit diesen Anschlüssen vorsichtig, da sie direkt mit den ICs verbunden sind.