Schaltung: Hochspannungsregler für Röhrenverstärker
über
Die erstmals 2009 vorgestellte T-Reg-Hochspannungsregler-Schaltung liefert eine saubere, stabile Versorgung für Röhrenverstärker. Mit Unterstützung für Ausgangsspannungen bis zu 500 V kann das Design sowohl mit Vakuumröhren als auch mit MOSFETs (metal-oxide-semiconductor field-effect transistor) für verschiedene Audioanwendungen eingesetzt werden.
Das Konzept
Röhrenverstärker sind für ihren charakteristischen Klang bekannt, doch eine gute Audioleistung hängt auch von der Qualität der Stromversorgung ab. Brummen, Restwelligkeit und Rauschen können Probleme verursachen, selbst wenn eine Filterung vorhanden ist. Im Jahr 2009 stellte Elektor Jan Diddens T-Reg-Projekt vor. Das clevere Hochspannungsregler-Design kombiniert starke Leistung mit einer relativ unkomplizierten Umsetzung. Der Regler ist sowohl für Röhrenvorverstärker als auch für Leistungsverstärker vorgesehen, unterstützt einstellbare Ausgangsspannungen bis zu 500 V und kann entweder mit Vakuumröhren oder MOSFETs aufgebaut werden, wodurch Entwicklern viel Flexibilität geboten wird.

Die Schaltung
IC1 ist ein 555-(CMOS-)Timer (complementary metal-oxide-semiconductor), der „die LED in IC3 einige Zeit nach dem Einschalten der Versorgung herunterzieht“, wie Didden erklärte. „Die Verzögerung wird durch R8 und C3 eingestellt und beträgt mit den angegebenen Werten etwa 30 Sekunden. Sobald die LED in IC3 eingeschaltet ist, wird der Optotriac ausgelöst und schaltet den Thyristor TH1 ein, der die gleichgerichtete Hochspannung an die Durchlassröhre anlegt. Ich habe die Heizspannung verwendet, um die Referenz- und Steuer-Schaltungen über Gleichrichter B1 und Kondensator C2 zu versorgen.“
Das T-Reg-Röhrenprojekt
Der Originalartikel „T-Reg: A High-Voltage Regulator for Valve Amps“ erschien in Elektor Magazine im März 2009. Hier ist der Artikel.
Anmerkung der Redaktion: Der Artikel erschien erstmals in einer Elektor-Ausgabe aus dem Jahr 2009. Aufgrund des Alters des Projekts sind einige Teile und Komponenten möglicherweise nicht mehr verfügbar. Dennoch sollte das Projekt Sie dazu inspirieren, ein neues Design zu entwickeln.

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