Review: Die etwas andere Sanduhr

15. Februar 2017, 14:39 Uhr
Den in Elektor 1-2/2017 bereits beschriebenen Sanduhr-Bausatz fand ich auf Grund seiner Originalität so interessant, dass ich einfach nicht umhin komme, mich an dieser Stelle noch einmal ausführlich mit diesem elektronischen Kunstobjekt zu beschäftigen: Ein durch Servomotoren bewegter Stift schreibt, nachdem der alte Wert zuvor weggewischt wurde, nach jeder Minute die aktuelle Uhrzeit in eine aus Sand bestehende Fläche. Zur Realisierung dieser Vorgänge galt es, eine Menge technischer Herausforderungen zu bewältigen, so dass der Zusammenbau des Kits gerade für Anfänger der „Maker-Szene“ sehr lehrreich sein dürfte. Mir hat das Ganze jedenfalls einen sehr interessanten Nachmittag an einem verregneten Tag im Februar beschert.

Auspacken
Die Größe der Verpackung, in der der Bausatz ausgeliefert wird, wird vor allem durch die Abmessungen der mechanischen Bauteile bestimmt: Vorgefertigte Chassis-Teile aus Acrylglas, Mini-Servomotoren, Mini-Vibrationsmotoren sowie eine Reihe weiterer Teile – und schließlich noch ein Säckchen mit feinem Sand. Auf der Elektronik-Seite verbuchen wir einen Uno R3, ein bereits mit SMDs teilbestücktes Elektor-Echtzeit-Uhr-Shield, die Stecker für die Servomotoren, ein USB-Kabel, ein 230/9-V-Netzteil und eine Knopfzelle. Perfekt – aber fehlt nicht noch etwas? Richtig: Die Anleitung muss aus dem Internet heruntergeladen werden, was den Vorteil hat, dass sie sich immer auf dem neuesten Stand befindet.
 
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