NIweek 2018: Bilder einer Ausstellung

23. Mai 2018, 15:56 Uhr
Die National Instruments Week 2018 vom 21. bis 24. Mai ist eine internationale Konferenz für Ingenieure, Entwickler und Führungskräfte der Elektronikindustrie, die an Innovationen in den Bereichen Steuerungs-, Test- und Messsysteme arbeiten. Neben einer Vielzahl von Schulungen und technischen Sitzungen bietet die NIweek eine Ausstellung, auf der mehr als 100 Unternehmen eine breite Palette an Produkten und Lösungen präsentieren, von Motion-Control-Systemen bis hin zu Test- und Messanwendungen.

Ein paar Highlights:

Tomoyuki Adachi von Mazda erklärte, dass das Unternehmen einen internen automatisierten Test entwickelt habe. Durch den Einsatz der NI-Technologie spart der Autohersteller Kosten und verkürzt die Entwicklungszeit: "Die Arbeitsstunden für die begleitenden manuellen Operationen und die Beurteilung der Ergebnisse wurden jeweils um 90 % reduziert, was zu Einsparungen von mehreren hundert Millionen Yen [Millionen Euro] pro Jahr führt."
Mazda Director Tomoyuki Adachi @ NIweek 2018
David Reed von NXP sprach über die Zukunft der Funktechnologien. Er beschrieb, wie sich der Hersteller mit der Entwicklung von 5G-MIMO-Lösungen mit dem NI Semiconductor Test System (STS) auf die Zukunft vorbereitet. Reed: "Eines Tages wird jeder Chip mit Funk ausgestattet sein."

Mark Keith von Honeywell Aerospace hat sich weltweit über den Einsatz von Testern und die Herausforderung der Entwicklung eines standardisierten Testsystems informiert. Mithilfe der NI-Technologie erreichte die Firma reduzierte Testkosten um 40 %.
Honeywell Chef-Ingenieur Mark Keith @ NIweek 2018
Joby Aviation diskutierte über ein elektrisches VOTL-Flugzeug (vertical takeoff and landing), das bis zu vier Passagiere 250 km mit einer Aufladung transportieren kann. Es gibt bereits einen funktionierenden Prototyp. Im Februar sammelte das Unternehmen 100 Millionen Dollar ein, wodurch das Gesamtkapital auf 130 Millionen Dollar anstieg.

Liquid Instruments demonstrierte seine All-in-One-Sensor- und Messplattform Moku:Lab. Mit nur einem Moku:Lab verfügt ein Ingenieur über mehrere Instrumente: Oszilloskop, Spektrumanalyzer, Funktionsgenerator, Phasenmesser, Datenlogger und Lock-In-Verstärker. Jedes Instrument wird über eine App auf einem iPad gesteuert.

Und es kommt noch mehr …
 
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