Neue Messmethode zeigt: Billige Quantenpunkte sind fast perfekt
über
Fast perfekt
Mit Hilfe dieser neuen Messtechnik ist es möglich, billige und nahezu perfekte Halbleiter herzustellen, die so gut sind wie viel teurere Alternativen.Die Forscher konzentrierten sich vor allem auf die Lumineszenz-Effizienz von Quantenpunkten: das Maß, in dem sie das von ihnen absorbierte Licht wieder emittieren. Dies ist ein wichtiger Indikator für die Qualität von Halbleitern. Dass Quantenpunkte diesbezüglich sehr effizient sind, war zwar schon in früheren Untersuchungen deutlich geworden, doch das neue Messverfahren zeigt, dass Quantenpunkte durchaus mit einem Einkristall konkurrieren können.
Vor- und Nachteile
Schon mit bereits bestehenden Messtechniken konnte man zeigen, dass Halbleiter von Quantenpunkten mit einem Lumineszenzwert von mehr als 99 % sehr effizient sind. Aber die Forscher brauchten eine neue Methode, um genau zu messen, wie effizient diese Nanokristalle sind.
Fast hundertprozentig
Dazu verwendeten sie eine Technik, die die Restwärme von angeregten Quantenpunkten anstelle der emittierten Lichtteilchen misst. Denn Restwärme deutet auf eine ineffiziente Abstrahlung hin. Dieses Messverfahren, das bei anderen Materialien schon länger üblich ist, erwies sich als hundertmal genauer als andere. Die Forscher entdeckten, dass Gruppen von Quantenpunkten durchschnittlich 99,6 % des absorbierten Lichts wieder emittieren (mit einem Fehler von ±0,2 %). Das ist vergleichbar mit der Emission der besten Einkristalle.Im Gegensatz zu den Erwartungen und Befürchtungen zeigten sich die Quantenpunkte überraschend robust. Darüber hinaus ermöglicht das neue Messverfahren erstmals den Vergleich verschiedener Quantenpunktstrukturen untereinander.
Quelle: TU Eindhoven

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