Käseroboter
über
Die hinter diesem Roboter stehenden Studenten tauften ihren Roboter auf den einzig denkbaren Namen: „Moonlander“ – kein Wunder, besteht doch der Mond bekanntermaßen aus Käse, nichtwahr? Selbstverständlich ist Moonlander (noch) kein 3D-Käse-Drucker, der angeschlossen an Kühe auf der anderen Seite komplette Gouda-Laibe ausspuckt. Aber immerhin konnte er bei der Produktion von realen und kompletten Käse-Rädern aus Quark und Molke, die immerhin ein Gewicht von 12 kg aufweisen, unterstützend tätig werden, indem er diese großen Käse-Laibe von einem Platz zu einem anderen transportiert.
Die Maschine ist eine Kreuzung zwischen fliegender Untertasse und Krebs und mehr als nur eine witzige Demo. Sie soll holländischen Milcherzeugern bei den Umlagerungen während der Reife der Käse-Laibe helfen, da die großen Käse-Räder regelmäßig gewendet werden müssen, was manuell eine ganz schöne Plackerei ist. Im praktischen Einsatz kann der Käseroboter den Käsebruch in einer Form bringen und nach Verfestigung der Milch den Käse bewegen und während des Pressens drehen und ihn dann in Salzlake tunken.
Beim Moonlander handelt es sich um eine autonome Roboterkonstruktion, die sich im Raum orientieren und an verschiedenen Plätzen (unterschiedlich) arbeiten kann. Dazu kann er den scannen, um die verschiedenen z. B. die Ablageorte der Käsescheiben zu finden.
Und: Diesmal haben das nicht die Schweizer erfunden, sondern die Holländer!

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