270 Attosekunden: Extrem genaue optische Uhr
über
Aktuelle Präzisionsuhren kommen typischerweise auf eine Genauigkeit von 10-13s und basieren auf den natürlichen Spektren von durch Strahlung angeregten Atomen. Die neue an der UCLA entwickelte Zeitbasis allerdings ist mit etwa 1 cm³ nicht nur sehr klein und daher leicht in portable Geräte einbaubar, sondern erreicht eine unglaubliche hohe Genauigkeit 2,7 x 10-16s.
Herkömmliche Präzisionsuhren benötigen Faserlaser, weshalb solche Systems kaum unter der Größe eines Desktop-PCs realisierbar sind. Der neue Ansatz hingegen kommt auf lediglich 1 cm³. Die hohe Genauigkeit erlaubt nun z. B. die Bewegungen von Atomen oder auch von weit entfernten Objekten außerhalb unseres Sonnensystems zu vermessen. Dank der Kleinheit und weil die eigentliche Uhr auf einem Silizium-Chip aufsetzt, sind viele portable Anwendungen wie etwa ein Einsatz zur Abstandsmessung in selbstfahrenden Autos denkbar.

Diskussion (0 Kommentare)