Es gibt zahlreiche ähnliche Begriffe wie Pulsbreiten-Modulation oder Pulsdauer-Modulation; gemeint ist immer dasselbe. Ich verwende gerne den Begriff Pulsweiten-Modulation, weil die Abkürzung PWM auch dem englischen Pulse-Width Modulation entspricht.

Die einfachste Form der Pulsbreitensteuerung kennen wir alle von der Herdplatte. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, macht es Klack, und sie schaltet ab. Sinkt die Temperatur dann wieder etwas, klackt es nochmal, und die Platte heizt wieder, bis die Abschalt-Temperatur erneut erreicht ist, und so geht es in einem fort. Je heißer wir die Platte einstellen, desto länger sind die Heiz-Phasen und desto kürzer die Abkühl-Phasen.

Dabei gibt es immer einen unteren Temperatur-Schwellwert, bei dessen Unterschreitung eingeschaltet wird, und einen oberen Schwellwert, bei dessen Überschreitung abgeschaltet wird. Je enger diese Schwellwerte beieinanderliegen (das heißt, je kleiner die Hysterese ist), desto schneller erfolgen die einzelnen ...