Bei hochfrequenter Elektronik sind andere Kriterien relevant als bei Schaltungen, die mit geringeren Frequenzen (wie z. B. bei Audiosignalen) betrieben werden. Gängige, fertige Lochrasterplatinen sind für HF suboptimal, weil keine durchgängige Massefläche vorhanden ist. Die hier vorgestellte Lochrasterplatine aber ist HF-tauglich!
 

Eigentlich ist es keine Frage, dass man bei HF etwas anders denken muss als bei „normaler“ Elektronik. Kapazitäten und vor allem Induktivitäten der Leitungsführung spielen hier nämlich eine eminent wichtige Rolle. Um diese Einflüsse auch bei Testaufbauten und Prototypen zu minimieren, wäre zumindest eine quasi durchgehende Massefläche mit einer entsprechend geringen Induktivität ein Fortschritt. Außerdem reduziert so eine Massefläche auch den Einfluss der Umgebung. Eine solche Schaltung funktioniert dann auf der Arbeitsfläche nicht so sehr anders als in einem (Metall-)Gehäuse. Und beim Einsatz eines Kunststoffgehäuses ist die klassische Hand-Magie ...