Video eines modifizierten Elektrosmog-Messgeräts von Elektor erhält den Hauptpreis

31. Januar 2018, 14:11 Uhr
Direct Current Traction — Elektor Teslameter on Traction
Bild aus dem Video
Direct Current Traction 
von Mark van Helvoort

In der Ausgabe Januar 1997 veröffentlichte Elektor ein Projekt namens Elektrosmog-Messgerät. Etwa 20 Jahre später hat unser Leser Mark van Helvoort dieses Messgerät leicht modifiziert, um EMV-Messungen an Gleichstrom-Straßenbahnen zu ermöglichen. Seine beeindruckenden Ergebnisse wurden in einem überzeugenden Video demonstriert, das bei den Elektor-Video-Olympiade vorgestellt wurde. Warum und weshalb hat dieses lang vergessene Projekt diesen Wettbewerb gewonnen?

Im Januar 1997 erschien in Elektor ein Projekt, das Elektrosmog-Messgerät getauft wurde und eine Art kleines Teslameter für die Westentasche darstellte. Zitat aus der sehr vorsichtigen Einführung: „Seit einigen Jahren werden wir mit einer neuen Art von Umweltverschmutzung konfrontiert, dem sogenannten Elektrosmog. Obwohl man diese Verschmutzung (fast) nicht mit seinen fünf Sinnen wahrnehmen kann, scheint eine langanhaltende Kontamination negative Auswirkungen auf die körperliche Verfassung eines Menschen zu haben. [...]“

EMV-Messungen an Straßenbahnen mit Gleichstromversorgung

Bemerkenswerterweise hat unser Leser Mark van Helvoort dieses Tesla-Messgerät etwa zwanzig Jahre später nur leicht modifiziert, um damit EMV-Messungen an mit Gleichstrom (Sie haben sich nicht verlesen) betriebenen Straßenbahnen, Bussen und Zügen zu ermöglichen. Seine beeindruckenden Ergebnisse wurden in einem überzeugenden Video demonstriert, das im Rahmen der Elektor-Video-Olympiade eingereicht wurde (Elektor Ausgabe 9/2017, September & Oktober).

Nach reiflicher Überlegung hat die Jury Mark van Helvoort für sein Video „Direct Current Traction - Elektor Teslameter on Traction“ den Hauptpreis des Wettbewerbs zugesprochen: einen tollen 3D-Drucker im Wert von fast 1.500 €. Und wie zu erwarten war, lud Jan Buiting Mark in das Elektor-Labor ein, um herauszufinden, warum und weshalb dieses lang vergessene Projekt (hier der kostenlose Download) einen solchen modernen Wettbewerb gewonnen haben könnte.
 

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