Treibhauseffekt zurückgedreht: Treibstoff aus CO2
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Bei der Photosynthese verwandeln Pflanzen Sonnenlicht, Wasser und CO2 in Zucker und Kohlenstoffverbindungen zur Versorgung der Prozesse in den Zellen. CO2 ist sowohl Bestandteil bei der Entstehung als auch ein Verbrennungsprodukt fossiler Brennstoffe. Die Fischer-Tropsch-Synthese ist ein bekannter Vorgang bei der Kombination von Wasserstoffgas (H2) und Kohlenmonoxid (CO) zu Treibstoff. Der Prozess erfordert einen hohen Druck (bis 100 bar) und eine hohe Temperatur (bis 300 °C), der dahinter steckende Mechanismus ist aber noch recht unerforscht.
In ihrer Studie haben Agapie und Buss einen neuen Metallkomplex auf Molybdänbasis synthetisiert, der die Trennung eines CO-Moleküls einfacher macht. Eine Methode, die CO2 in CO umwandelt, gibt es bereits. Die geschwächte C-O-Verbindung wird mit der Einleitung von Silylether-Elektrophilen vollständig aufgebrochen. Schließlich werden zwei CO-Moleküle in ein Ethynolderivat umgesetzt, und dies bei Zimmertemperatur, wobei die Extraktion des C2-Produkts aus dem Metall der wichtigste Schritt ist.
Das Ethynolderivat ist zwar nicht direkt als Treibstoff einsetzbar, aber stellt einen ersten Schritt in der Produktion eines synthetischen, auf Kohlenwasserstoff basierenden Treibstoffs dar.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Nature vom 7. Januar 2016 publiziert.
Mehr Information gibt es bei: http://authors.library.caltech.edu/63155
Quelle: www.caltech.edu/news/toward-liquid-fuels-carbon-dioxide-49074

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