µTracer: Röhrentester-Bausatz (Teil 2: schrittweiser Aufbau)

6. April 2017, 08:04 Uhr
µTracer: Röhrentester-Bausatz (Teil 2: schrittweiser Aufbau)
µTracer: Röhrentester-Bausatz (Teil 2: schrittweiser Aufbau)
In dieser kurzen Serie geht es um die Berichterstattung über meine Fortschritte mit dem Bau und Betrieb des Röhrentester-Bausatzes µTracer 3+ von DOS4EVER. Die vorhergehende Folge wurde im Elektor E-Zine Nr. 216 veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden. Hinweis: Ich habe keine Verbindungen zu DOS4EVER und habe mein Kit selbst gekauft.

Nun zu Teil 2: Die Reaktionen auf Teil 1 waren sehr erfreulich. Nicht nur die Lese-Rate, auch die Kommentare der deutschen und englischen Ausgabe haben mich dazu motiviert, mit dieser Serie weiterzumachen.

Ich kann von mir mit Fug und Recht behaupten, dass ich ein sehr erfahrener Elektroniker bin. Ich habe schon viele Projekte aufgebaut und etliche HF-Geräte mit Röhren, aber auch mit digitalem Innenleben repariert. Ich habe Spaß an Bausätzen und schätze den Selbstbau nicht nur aufgrund des Resultats, sondern auch aus dem Grund, weil man viel dabei lernt, auch über die Qualität von Bauanleitungen. In der Vergangenheit habe ich als lizensierter Funkamateur schon einige Umrüst-Kits für Funkgeräte organisiert (Philips FM1000 und MX294), die weltweit immer noch in hunderter Stückzahlen verkauft werden. Nach wie vor bin ich der Ansicht, dass es zu einem guten Bausatz mehr braucht als nur viele elektronische und mechanische Teile in Kunststofftüten zu stopfen.

Zu den Dingen, die ein Lieferant weder wissen noch ahnen kann, gehören (a) Ihre Fähigkeiten, (b) Ihre Werkzeuge etc. und (c) Ihre Geduld. Ich selbst bin mit meiner grundlegenden Ausstattung sehr zufrieden. Darunter befindet sich eine Weller Magnastat 50-Watt-Lötstation von 1985 und ein Satz hochqualitativer Zangen und Seitenschneider. Letztens wurde diese Sammlung durch einen Platinenhalter in hell oranger Farbe als Leihgabe von meinen Kollegen aus dem Labor erweitert.

Beim Bestücken der µTracer-Platine und dem Verlöten der Bauteile fiel mir positiv auf, dass die PGA113-ICs schon vorbestückt waren. Diese winzigen Chips im MSOP-10-Gehäuse wäre eine Herausforderung für die manuelle Bestückung. Ich kann Ronald Dekker zu dieser Entscheidung nur beglückwünschen, denn diese ICs gibt es leider nicht im DIP-Gehäuse.

Software first
Wie oft bei via USB kommunizierenden Geräten beginnt auch das µTracer Construction Manual mit der Installation der GUI und seiner Verbindung mit dem µTracer-Board über einen USB/Seriell-Adapter.
 
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