Terahertz-Energie und Nano-Gebäck

10. Dezember 2013, 14:35 Uhr
Terahertz-Energie und Nano-Gebäck
Terahertz-Energie und Nano-Gebäck

Terahertz-Strahlung wird dank seiner „durchdringenden“ Eigenschaften in Flughäfen zur Passagierkontrolle eingesetzt. Bislang allerdings gibt es noch keine etablierten Standards zur Messung der Ausgangsleistung von Terahertz-Lasern. Wissenschaftler des amerikanischen NIST (National Institute of Standards and Technology) fanden heraus, dass Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit einer Länge von 1,5 mm so gut wie alle eintreffende Terahertz-Strahlung absorbiert. Durch diese Eigenschaft eignen sich Arrays aus solchen Kohlenstoff-Nanoröhrchen sehr gut zum Messen der Leistung im Terahertz-Bereich.


Das neue Sensormaterial mit der Bezeichnung VANTA (Vertically Aligned carbon NanoTube Array) ist gut zu verarbeiten und kann in der Form von kleinen Kuchen von der Silizium-Oberfläche abgeschöpft werden, auf der sich die Nanoröhrchen gebildet haben. Die abgeschöpften kleinen Gebilde werden dann auf den Terahertz-Sensor aufgebracht. Die zentrale Eigenschaft des neuen Materials ist, dass bei einer Strahlung mit einer Wellenlänge von 394 µm lediglich 1% reflektiert wird, was folglich sehr genaue Messungen ermöglicht. Auch haben VANTAs im Vergleich mit anderen schwarzen Materialien sehr günstige thermische Eigenschaften. So wird Wärme schnell aufgenommen und eben so schnell wieder abgegeben, was sehr kurze Reaktionszeiten bei Messungen erlaubt..


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