Review: Der SEMI-FLEX-Pool von Eurocircuits für teilflexible Platinen

28. Juli 2016, 10:00 Uhr
Review: Der SEMI-FLEX-Pool von Eurocircuits für teilflexible Platinen
Review: Der SEMI-FLEX-Pool von Eurocircuits für teilflexible Platinen
Wenn Sie flexible Platinen suchen, aber die Varianten auf der Basis von Polyimid zu teuer sind, dann sollten Sie einmal einen Blick auf die SEMI-FLEX-Lösung von Eurocircuits werfen. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Möglichkeiten dieses Service.

Der SEMI-FLEX-Pool ermöglicht den Zugang zu einem besonderen Produktionsprozess von Eurocircuits. Der Name sagt schon alles: es dreht sich um teilflexible Platinen. Teil- oder halbflexibel meint, dass diese Platinen eine begrenzte Zahl an Biegungen (typisch etwa fünf Biegevorgänge) aushalten, bevor Schäden an der Platine auftreten. Das ist ideal für Produkte, bei denen verschiedene Platinen in einem Winkel miteinander montiert werden müssen und keine dauerhafte Flexibilität erforderlich ist. Die Platine muss dabei während der Montage nur einmal in die richtige Form gebogen werden und wird anschließend nicht mehr bewegt.

Das Verwenden flexibler Platinen hat den Vorteil, dass man keine Quetschverbindungen für Verbindungsleitungen etc. mehr benötigt und auch das Problem von oxidierenden Kontakten bei Steckverbindungen obsolet ist. Dies erhöht die Zuverlässigkeit, da zusätzlich ja auch die Zahl der Lötverbindungen sinkt. Außerdem wird auch der Produktionsprozess vereinfacht, da keine spezielle Verbindungskabel mehr gefertigt und händisch verlegt und gesteckt werden müssen.

Der SEMI-FLEX-Pool von Eurocircuits verwendet nicht etwa das teure Polyimid als Basismaterial, sondern eine dünne Lage das gewohnten FR4. Diese Schicht ist auf beiden Seiten mit einer Kupferschicht versehen. Durch eine Spezialbehandlung hält dieses Material dann mehrere Biegungen ohne Schäden aus. Mit diesem halbflexiblen Material sind außerdem bis zu vier nutzbare Kupfer-Layer möglich, wobei der flexible Teil der Platine auf diesen dünnen FR4-Kern mit seinen beiden Kupferlagen besteht. Die flexible Verbindung zwischen zwei unflexiblen Platinenbereichen ist deshalb nur zweilagig möglich. Mögliche Winkel und Biegungen sind definiert.
Hierzu mehr auf der nächsten Seite.

Zusammenfassung:
  • Höhere Zuverlässigkeit dank weniger Steckverbindungen und Lötstellen.
  • Geringerer Zeitbedarf für die Montage.
  • Dünnes FR4-Material zu günstigerem Preis als Polyimid-Platinen.
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