Reset-Chip braucht nur 1 µA

14. November 2017, 17:50 Uhr
Spannungs-Detektor APX803L. Bild: Diodes
Spannungs-Detektor APX803L. Bild: Diodes
Der Micro-Power-Spannungs-Detektor APX803L von Diodes ist eine Überwachungsschaltung für Mikroprozessoren und Mikrocontroller. Er überwacht Spannungen zwischen 1,2 und 5,0 V in 0,1-V-Schritten bei einem Verbrauch von 1 μA (typisch: max. 2,5 μA).

Die Schwellwertgenauigkeit beträgt ±1,5 % und es sind keine externen Bauteile erforderlich.

Wenn die überwachte Stromversorgungsschiene unter den gewählten Schwellenwert fällt, aktiviert der APX803L innerhalb von 20 μs ein Reset-Signal, das solange aktiv bleibt, bis die Spannung wieder auf einen Pegel oberhalb des Schwellwerts zurückkehrt.

Der Reset-Pin des Bausteins verfügt über einen Open-Drain-Ausgang mit aktivem Low-Pegel und kann mit Verzögerungszeiten von 0, 55, 220 oder 450 ms bestellt werden.
Das IC ist im dreipoligem SOT23-, SOT323 oder SC59-Gehäuse oder im fünfpoligen SOT25-Gehäuse lieferbar.

Der Typ APX803S ist ähnlich, benötigt allerdings 10 μA. Die L- und S-Varianten ersetzen die früheren Typen APX803 und APS803/D.

Laut Diodes ist das IC APX803L für Computer und Kommunikationsgeräte gedacht, eignet sich allerdings besonders für tragbare, batteriebetriebene Geräte. Der niedrige Ruhestrom des APX803L ist auch für Geräte wie Fernseher im Stand-by-Modus attraktiv.
 
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