Referenz-Design für smarte Textilien

17. Januar 2016, 13:08 Uhr
E-Textilien sind nicht so einfach herzustellen
E-Textilien sind nicht so einfach herzustellen
Letztes Jahr im Juni hat Jabil, den finnländischen Hersteller von elektronischen Textilien Clothing+ übernommen. Als Hersteller des ersten Shirts mit integrierter Herzfrequenzmessung vor über 10 Jahren hat Clothing+ develops mittlerweile smarte Textilien für Sportkleidung und für den medizinischen Bereich entwickelt und verfügt mittlerweile über so viel Innovation, dass der Markteintritt für Konkurrenz schwer wird.

Clothing+ bietet nun smarte Textilien, die so gut wie alle relevanten Köpermaße erfassen können. Das Spektrum reicht vom Puls über Bioimpedanz (Körpergewicht), Temperatur, Licht, Berührung und andere Maße. Möglicherweise geht Kleidung zukünftig so weit, dass sie nicht nur lediglich biometrische oder Umweltdaten misst, sondern auf diese Daten reagiert und sich selbst entsprechend verändert. Denkbar wäre etwa ein Abkühlen oder aber die Verabreichung von Medizin, was völlig neue Anwendungsfelder erschließen würde.

Hersteller von Bekleidung haben damit zu kämpfen, Elektronik mit der fast ebenso komplexen E-Kleidung zu koppeln. Die von Jabil und Clothing+ entwickelte integrierte Lösung Peak+ hilft daher Kleidungsherstellern und verkürzt die Entwicklungsphase, indem sie vermeidet, sich mit den Techniken mehrerer Hersteller auseinandersetzen zu müssen und unterschiedliche Techniken integrieren zu müssen.

Quelle: „Jabil Steps Up Its Wearables Game with Clothing+“ von Moor Insights & Strategy.
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