PolarFire FPGA Burst-Modus-Empfänger ermöglicht passive optische 10G-Netzwerkanwendungen mit kleinem Formfaktor

10. Dezember 2018, 09:00 Uhr
Wesentliche Leistungsmerkmale:
  • Niedrigste Verlustleistung, kleinster Formfaktor und 10,8 ns Kopplungszeit
  • Für modulbasierte SFP- (Small Form Factor Pluggable) und 10Gb-SFP-(XFP-)Formate
  • Unterstützt Glasfaser-Anschlüsse mit geringster Stromaufnahme bei hohen thermischen Belastungen
  • Anpassbare Point-to-Multipoint-Architektur mit stromlosen Glasfaser-Splittern

Microchip kündigt über seine Tochtergesellschaft Microsemi das erste FPGA (Field Programmable Gate Array) für die Umsetzung eines 10G PON (Passives Optisches Netzwerk) OLT (Optical Line Terminal) in einem kompakten Formfaktor an. Der neue Polarfire FPGA Burst-Mode-Empfänger ist darüber hinaus die einzige Option Ihrer Art um 10G-PON-Lösungen in SFP- und 10Gb-SFP-(XFP)-Größe zu ermöglichen.
 
Mit dem neuen BMR können Kunden OLTs in Modulen mit sehr kleinem Formfaktor erstellen, die in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen äußerst wenig Strom verbrauchen. Der BMR ist vollständig anpassbar, bietet schnellste Kopplungszeiten von 10,8 ns für PONs und ermöglicht eine kompakte PON-Lösung in kleinsten optischen Modulen. Als zunehmend verbreitete Telekommunikationstechnik, um Glasfaseranschlüsse für Endverbraucher bereitzustellen, basieren PONs auf einer Point-to-Multipoint-Architektur mit stromlosen Glasfaser-Splittern, damit eine einzelne Glasfaser mehrere Endpunkte bedienen kann.
 
Durch die Kombination von PolarFire FPGAs und der neuen BMR-Technik lassen sich einzigartige, proprietäre Lösungen entwickeln. Damit lassen sich Herausforderungen wie ein geringerer Stromverbrauch und eine bessere Wärmeableitung in PON-Ausrüstung bewältigen und gleichzeitig der kleine Formfaktor erzielen, den Endkunden verlangen, um die Remote-Installationsoptionen für Netzbetreiber auszuweiten.
 
Die neue PolarFire FPGA 10G-PON-BMR-Lösung von Microchip wird durch verschiedene Tools unterstützt, um die Entwicklung zu vereinfachen. Dazu gehören ein Referenzdesign, die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Libero und ein Hardware-Kit.
 
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