Osmose-Zelle mit überraschend hoher Spannung

30. Juli 2014, 16:49 Uhr
Osmose-Zelle mit überraschend hoher Spannung
Osmose-Zelle mit überraschend hoher Spannung

So genannte SGP-Zellen (Salinity-Gradient-Power) basieren auf dem Konzentrationsunterschied von Lösungen. Es gibt verschiedene Verfahren, Konzentrationsunterschiede in (elektrische) Energie umzuwandeln. Dabei sind üblicherweise die beiden Hälften einer Zelle durch eine osmotische Membran getrennt. Der Nachteil bisher ist, dass sie relativ geringe Spannungen liefern.

Die Forscher M. Marino, L. Misuri und D. Brogioli von der University of Milan Bicocca in Monza sowie A. Carati von der University of Milan in Mailand (Italien) haben nun in der Fachzeitschrift Applied Physics Letters einen Artikel veröffentlicht, indem sie bei solch einer Zelle eine unerwartet hohe Spannung erzielen konnten, indem sie die übliche Salzlösung durch eine Zinkchlorid-Lösung ersetzt haben. Dabei wurden die übliche Silber/Silber-Chlorid Elektroden durch viel preiswertere Zink-Elektroden ersetzt. Dadurch kommt diese neue Zelle auf Kosten von nur etwa 0,50 €/W.

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