Nicht alle Multimeter sind gleich

16. Januar 2019, 12:07 Uhr
18779_AD584-top-viewSie haben ein Multimeter, das 30 Jahre alt ist, eines mit einem Jahrzehnt auf dem Buckel und noch eines gerade gekauft. Die Preise waren unterschiedlich. Die Fähigkeiten auch. Glücklicherweise sind die Messergebnisse in der Regel ziemlich genau. Aber trotzdem stellt sich die Frage, welchem man im Zweifel mehr vertraut. Eine einfache Referenzspannungsquelle ist da eine prima Entscheidungshilfe.

Doppelte Kontrolle

Der Elektroniker von heute hat mindestens zwei Multimeter zur Verfügung. Bestehen einmal Zweifel an einer Messung, klärt eine Überprüfung mit einem zweiten Multimeter die Situation. Außerdem ist es nicht ungewöhnlich, dass man die Spannung an zwei (oder mehr) verschiedenen Punkten einer Schaltung gleichzeitig messen möchte. Oder aber man benötigt die Werte für Strom UND Spannung. Ergo: Multimeter kann man nicht genug haben.
Manchmal bringt einem der schlichte Vergleich zweier Messgeräte weiter – manchmal allerdings ist es notwendig, mit einer kalibrierten Referenz die Genauigkeit der Messgeräte sicherzustellen, um zu wissen, woran man ist. Gut geeignet ist hierfür eine kalibrierte Referenzspannungsquelle wie der Typ AD584. Mit wenig zusätzlichen Bauteilen auf einer kleinen Platine bietet dieses achtpolige IC viel Präzision für vernachlässigbare Kosten.

Wer misst, misst Mist

Vorsicht vor Messartefakten! Eigentlich sollte man immer die gleichen Messstrippen verwenden, denn nicht alle sind bezüglich des Zeichens Ω gleich. Das gilt besonders für die Kontaktstellen und noch mehr bei Krokodilklemmen! Man sollte auch Widrigkeiten vermeiden und nicht mehr als zwei Geräte parallel an die gleiche Spannungsquelle anschließen. Das folgende Video ist vielleicht kein perfektes Vorbild für ideales Messen, aber es veranschaulicht ein Problem, mit dem jeder Elektroniker gelegentlich konfrontiert ist und zeigt Lösungen und Ansätze, die als durchaus als Modell taugen.
 
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