Isolierte Hall-Stromsensoren für Motorsteuerungen
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Typischerweise betragen sowohl Nichtlinearität, Hysterese als auch Temperaturabweichung weniger als 1 %. Durch den Aufbau als Ferritkern mit Hall-Sensor im Luftspalt wird der reale Maximalstrom eher durch den Leiter als durch den eigentlichen Sensor begrenzt. Überströme übersteht der Hallsensor problemlos.
Die typische Anwendung dieser Stromsensoren ist die Erfassung des Stroms durch Motorwicklungen. Der Leiter eines Motoranschlusses wird dabei einfach durch den Ringkern des Stromsensors geführt. Die galvanische Trennung vermeidet neben der reinen Isolation auch jegliche Gleichtakteffekte und erlaubt dennoch die präzise Messung des Motorstroms. Das Nullpotential der Ausgangsspannung liegt bei ½ VCC und der Ausgangspegel ist hoch genug, um direkt – ohne weitere Verstärkerstufe -von einem A/D-Wandler erfasst zu werden. Selbstverständlich eignen sich die Sensoren auch zur Messung der in den Bereichen Solarenergie oder Akkumanagement vorkommenden Ströme.
Das Durchführungsloch im Sensor hat einen Durchmesser von 5,1 mm und ist für einen maximalen Leiterdurchmesser von 4,5 mm geeignet. Der Sensor hat aufgrund des Hallsensors die typischen drei Anschlusspins für Versorgung, Masse und Ausgangsspannung. Sie können alle mit 5 V versorgt werden (der Typ 204CUAN auch mit 3,3 V).
Eigenschaften
- RAZC-2: ±100 A, 35 kHz, 15 mV/A
- RAZC-204CUAN: ±200 A, 200 kHz, 10 mV/A (6,6 mV/A bei 3,3 V)
- RAZCHC-15: ±80/120 A, 120 kHz, 15 mV/A
- RAZCH: ±100/300 A, 120 kHz, 7…22 mV/A einstellbar
- RAZCP: ±80/140 A, 30 kHz, 16,7 mV/A (bis ±80 A 0,1% linear)

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