Hexiwear: Alleskönnendes Wearable

17. November 2016, 01:00 Uhr
Small and sleek form factor & packed with sensors and accessories

Sich selbst samt Umwelt erfassen

Mit Hexiwear kann man z. B. eine Smartwatch realisieren oder ein Remote-Sensor-Tag oder einen ganz speziellen Home-Controller. Alles kein Problem mit diesem kleinen, schlanken und mit BLE ausgestatteten und stromsparenden Wearable-Development-Kit für alles rund um das IoT. Was auch immer man vor hat, ein Hexiwear-Prototyp kann direkt vorm ersten Tag an in der Praxis eingesetzt werden. Dank Bluetooth Low Energy kooperiert die Elektronik mit Apps unter iOS und Android, und kann so auch Verbindung zu entfernten Cloud-Servern aufnehmen.

Erster Schritt
Ein Doppelklick auf einen der Taster von Hexiwear weckt die Elektronik aus dem Schlafmodus und lässt das OLED-Display aufleuchten, um dort den Home-Screen anzuzeigen. Damit geht es los. Von hier an sollten Sie all die gebotenen Möglichkeiten entweder selbst herausfinden oder Zeit sparen, indem Sie sich das offizielle User Guide zu Gemüte führen.
 
 
Dockingstation mit drei Sockeln für Click-Boards

Kompaktes Wearable

Ein High-End-Consumer-Device in einem Entwicklungskit. Die Basisfunktionen können mit hunderten an Sensoren und Transceivern über simple Click-Boards erweitert werden.

Konnektivität + Erweiterbarkeit
Hunderte zusätzlicher Sensoren, Transceivers, Encoder, Relais, Motortreiber, Spracherkennungsmodule und mehr sind verfügbar.

Leistung
Hohe Rechenleistung dank 32-bit ARM-Cortex-M4-Controller K64 von Kinetis. Ergänzt wird das Angebot von etlichen fortschrittlichen Sensoren von NXP mit geringer Stromaufnahme.

Open Source
Source-Dateien des Kinetis Design Studio und die kompletten Unterlagen zur Hardware (Layouts und Schaltpläne) via Github-Repository unterstützen eigene Entwicklungen.

Crowdfunding
Die Kickstarter-Kampagne hat schon 250% des angepeilten Ziels erreicht.

Awards
Dreifacher Preisträger bei der ARM TechCOn Innovation Challenge 2016: Bestes IoT-Produkt – Sieger der Show – Leserpreis. Bei den ECN IMPACT Awards von 2016 erreichte die Hexiwear-Plattform die Auszeichnung „best tool for rapid prototyping“ aufgrund der besonders überzeugenden Entwicklung.

Aktuelle Dokumentation
Die Wiki-Seite enthält die Manuals und die Anwender-Dokumentation (Schaltung, Links zu Datenblättern und anderes relevantes Material) für Hardware und Software – breitgestellt von MikroElektronika. Upgrades und etwaige Verbesserungen stehen regulär zur Verfügung.

Programmierung „Over the air“
Dank einiger vorinstallierter Applikationen ist Hexiwear sofort einsatzbereit. Doch ein richtiges eigenes Projekt wird daraus natürlich nur mit eigener Firmware. Anhand eigener Ideen kann man das volle Potential von Hexiwear erst richtig ausschöpfen. Dank OTA-Programming kann man direkt via Smartphone-App Hex-Dateien hochladen. Alternativ dazu kann man auch den integrierten Programmer der Basisstation nutzen. Man braucht dazu lediglich ein USB-Kabel.

Technische Daten:
  • NXP Kinetis K64x MCU (ARM Cortex-M4, 120 MHz, 1 MB Flash, 256 KB SRAM)
  • NXP Kinetis KW4x (ARM Cortex-M0+, Bluetooth Low Energy & 802.15.4 WLAN MCU)
  • NXP FXOS8700CQ (3D-Accelerometer mit 3D-Magnetometer)
  • NXP FXAS21002 (3D-Gyroscope)
  • NXP MPL3115A2R1 (Luftdrucksensor)
  • NXP MC34671 (Lader für einzellige LiPo-Akkus mit bis zu 600 mA)
  • Digitaler Lichtsensor sowie Feuchtigkeits- und Temperatursensor, Puls-Sensor
  • 1,1” OLED-Farb-Display
  • Haptic Feedback Engine
  • LiPo-Akku mit 190 mAh und 2C
  • Kapazitives Touch-Interface
  • RGB-LED
 

Und Videos?

Schon auf der Embedded World 2016 hat der Elektor-TV-Reporter Jan Buiting seine Kamera auf Hexiwear gerichtet. Zunächst aus der Perspektive von NXP...
 

...und dann aus der Sicht von MikroElektronika/Mouser (ab ca. 1:35):
 

Viel Spaß mit Hexiwear!
 
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