FabLab Nürnberg: Glückwünsche zu neuen Räumen

21. März 2019, 13:22 Uhr
Glückwünsche und Präsente überreicht durch Mathias Claußen (Elektor, rechts) an Ian Hubbertz (Mitte) und Michael Mosburger (links).
Glückwünsche und Präsente überreicht durch Mathias Claußen (Elektor, rechts) an Ian Hubbertz (Mitte) und Michael Mosburger (links).
Nach monatelangem Umbauarbeiten wegen des kurzfristig nötig gewordenen Umzugs weg von „aufAEG“ eröffnete das FabLab Region Nürnberg nun offiziell die neuen Räume in Fürth.
Seit Ende letzten Jahres ist das FabLab in der Schwabacher Straße 512 in Fürth für die Allgemeinheit geöffnet. Fast jeden Samstag findet ein sogenanntes „openLab“ statt. An diesen Tagen kann das Lab kann von 15 bis 21 Uhr für eigene Projekte genutzt werden. Es können viele Maschinen und Werkzeuge kostenlos genutzt werden.

Wir von Elektor finden die FabLab-Bewegung mehr als nur sympathisch. Aus diesem Grund war sofort klar, dass wir einen Antrittsbesuch machen und nach dem Umzug das FabLab in den neuen Räumen besuchen werden. Eine gute Gelegenheit für Elektor, anlässlich dieses Umzugs Bücher für die Präsenzbibliothek zu spendieren und einige ESP32 Pico D4 Kits für einen kleinen Kurs dazulassen. Auf dem Bild sehen Sie den Elektor-Mitarbeiter Mathias Claußen (rechts), wie er den Vereinsvorständen Ian Hubbertz (Mitte) und Michael Mosburger (links) eine Glückwunschkarte überreicht. Damit es den Mitgliedern und Besucher nicht an was zu lesen mangelt, erhält der Verein eine GOLD-Mitgliedschaft von Elektor, damit in der Leseecke (eine Couch-Landschaft) immer eine aktuelle Elektor-Ausgabe zur Hand ist.

FabLab

Das FabLab Region Nürnberg ist als Verein mit aktuell 165 Mitgliedern organisiert. In den knapp 400 m² großen Räumlichkeiten sind Geräte und Maschinen für alle möglichen Do-it-yourself-Aufgaben untergebracht. So stehen moderne Geräte wie 3D-Drucker, Laserschneider, Schneidplotter, CNC-Fräse, computergesteuerte Stickmaschine und Messgeräte zur Verfügung, aber auch klassische Maschinen wie Drehmaschine, Sägen, Lötkolben, Nähmaschinen und Bügelpresse können genutzt werden.

Mindestens genauso wichtig wie die Geräte ist aber auch das Miteinander- und Wissenaustausch im Verein. Freitags werden häufig Workshops auch für die Öffentlichkeit angeboten, die Grundlagenwissen für die Nutzung der Geräte vermitteln, ganz nach dem Motto „Kannst Du's zeichnen, kannst Du's bauen!“.

Für Kinder und Jugendliche gibt es Freitag nachmittags das „KidsLab“: Unter Aufsicht können Kinder und Jugendliche hier die Maschinen nutzen oder werden im Programmieren angeleitet. Samstags ist das Lab für alle Besucher geöffnet. Wenn keine Sonderveranstaltungen sind, findet das openLAB statt. Jeder kann dort die Geräte wie 3D-Drucker, Laserschneider, Schneidplotter, Bügelpresse und die Elektronik- und Mechanikwerkstatt nutzen. Insbesondere der Lasercutter erfreut sich großer Beliebtheit, da es besonders einfach ist, erste eigene Projekte damit umzusetzen.
Alle zwei Monate (das nächste Mal am 13.04.2019) findet samstags das RepairCafé statt. Hier unterstützen die Mitglieder beim Reparieren von defekten Haushaltsgegenständen. Über das Jahr verteilt gibt es auch weitere Sonderveranstaltungen, so zum Beispiel wie am vergangenen Samstag, 16.03.2019 der „Arduino Day“, bei dem Projekte Rund um die Arduino-Mikrocontroller vorgestellt, sowie passende Workshops angeboten wurden.
Jeden zweiten Sonntag im Monat (das nächste Mal am 13.04.2019) findet das „TextileLab“ statt, bei dem die Nähmaschinen (inkl. Overlock), Stickmachinen, Schneidplotter und Bügelpresse genutzt werden können. 

Weitere Informationen zur Idee des FabLab als weltweite Bewegung finden Sie unter anderem auf der Homepage des FabLab Nürnberg.
 
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