Embedded Software Trends: C++, Python, Machine Learning und vieles mehr

19. November 2019, 10:00 Uhr
Foto: Elisabeth Wiesner
Foto: Elisabeth Wiesner

Software-Code als virtuelle Stadt, geht das? Sich dort direkt mit Kollegen treffen, die in Wirklichkeit in einem Büro 1000 km entfernt sitzen?

Hardware für virtuelle Realität ist inzwischen erschwinglich – und eröffnet neue Wege für die Code-Visualisierung. In seiner Keynote Virtual Reality Walk – Die Software-Visualisierung von morgen am 5. Dezember 2019 wird Prof. Dr. Rainer Koschke von der Universität Bremen einen Ausblick darauf gewähren, wie sich Technologien wie 3D-Brillen, Power-Walls und Datenhandschuhe auf den Entwickleralltag auswirken könnten. Die Technologie ist außerdem in der Konferenzausstellung zu begutachten und Experten stehen Rede und Antwort.

Insgesamt bietet der ESE Kongress knapp 100 Vorträge und 17 Seminare. Wer für die aktuellen wie kommenden Herausforderungen an die Software-Entwicklung gerüstet sein will, sollte den ESE Kongress 2019 auf keinen Fall verpassen. Der Entwickleralltag ist zahlreichen Softwaretrends unterworfen – sei es durch neue Entwicklungsmethoden oder Programmiersprachen, frische Ansätze in der Modellierung oder Visualisierung von Code, oder Entwicklungen wie Cloud- und Microservices oder künstliche Intelligenz.

Auf Deutschlands größtem Fachkongress rund ums Thema Embedded Software Engineering werden einschlägige Software-Experten relevante Trends in Augenschein nehmen und essentielles Fachwissen an Hand von praxisbezogenen Beispielen vermitteln.

Künstliche Intelligenz in der Embedded-Entwicklung

Künstliche Intelligenz ist kein reines Forschungsthema mehr: Maschinelles Lernen ist inzwischen auch in der Software-Entwicklung angekommen, sei es in der Anwendung intelligenter Test-Tools oder in der Implementierung von trainierten Neuronalen Netzen in Embedded Systemen.

Auf dem ESE-Kongress am wird sich am Dienstag, dem 3. Dezember 2019, eine eigene ganztägige Vortragsreihe den vielfältigen Aspekten dieses Themas widmen, die Embedded-Entwicklern aktuell begegnen. So stellt etwa Rostislav Korolkov von der RTSoft GmbH vor, wie sich Neuronale Netze in Off-The-Shelf-Systeme implementieren lassen.

Wer sich lieber direkt mit der praktischen Implementierung von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen befassen möchte, dürfte sich für die entsprechenden Kompaktseminare am 2. Dezember interessieren. Dirk Leopold und Andreas Graf von der itemis GmbH geben eine Einführung in KI und ML und zeigen, wie diese bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge und RoboCars zur Anwendung kommen. Über das praktische Deployment von Maschinellem Lernen auf Mikrocontrollern und Embedded-Linux-Plattformen wird Marcus Levy von NXP im Anschluss näher eingehen.

Python für Embedded-Entwickler

Python hat sich in der IT schon seit Jahren als beliebte Sprache für Skripte oder kurze Programme etabliert. Doch auch für den Embedded-Entwickler hat die Programmiersprache praktischen Nutzen zu bieten. Michael Maxwell von Digi-Key stellt im Vortrag „Python auf dem Mikrocontroller“ einige speziell auf Embedded-Bedürfnisse zugeschnittenen Python-Varianten vor. Auch für schnelles Testen von Embedded-C-Code lässt sich die Sprache nutzbringend einsetzen, wie Alexander Steffen von Infineon ausführt. Und in einem Kompaktseminar am 2. Dezember vermittelt C++- und Python-Coach Rainer Grimm das nötige Grundlagenwissen zu der praktischen Programmiersprache.

 

Ob Sie sich mehr für Software-Modellierungen und-Architekturen interessieren oder nach Open-Source-Lösungen suchen, ob Sie neue Ansätze für die Gestaltung vernetzter IoT-Applikationen brauchen oder Projekte im Embedded Software Engineering möglichst schnell, sicher und effizient testen müssen – für all diese und noch viele weitere Themen bietet der ESE Kongress die richtige Plattform.

Das vollständige Programm sowie Details zur Anmeldung finden Sie online auf www.ese-kongress.de.
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