Elektor-Benchmark für Benutzerfreundlichkeit von Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits

10. Dezember 2013, 14:36 Uhr
Elektor-Benchmark für Benutzerfreundlichkeit von Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits
Elektor-Benchmark für Benutzerfreundlichkeit von Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits

Von den Herstellern von Mikrocontrollern, den Software-Schmieden für Entwicklungs-Tools und sogar von den großen Distributoren elektronischer Bauteile wird eine stetig zunehmende und immer unüberschaubarere Vielzahl von Entwicklungs- und Evaluations-Kits für Mikrocontroller angeboten. Diese Kits buhlen um die Gunst der Anwender und in Elektor wurden schon einige davon besprochen. Das Spektrum reicht dabei von sehr einfachen, nicht mehr als Controller-Platine plus etwas Software umfassenden Basis-Lösungen bis hin zu sehr komplexen Test-Boards mit allerlei Peripherie kombiniert mit ebenso komplexer IDE. Es ist nicht so einfach, da den Überblick zu bewahren, und man kann sie auch nicht alle so einfach an den gleichen Kriterien messen, denn ein Multimeter zum Messen von Mikrocontrollern samt Software wurde bislang noch nicht erfunden...
 
Kürzlich aber veranlasste uns das Ausprobieren eines Entwicklungs-Kits von Texas Instruments zur Entwicklung eines Benchmarks, der – so hoffen wir doch – zukünftig seine Nützlichkeit beweisen kann. Das Verfahren hinter dem Benchmark produziert letztlich ein Maß dafür, wie einfach sich der Einstieg mit einem Entwicklungs-Kit der Firma XYZ gestaltet. Aus so einer Zahl kann man zwar nicht 100%ig auf die generellen Fähigkeiten eines Kits zurück schließen, doch unsere Erfahrung mit solchen Entwicklungs-Paketen zeigt uns, dass ein schwieriger Einstieg in aller Regel auch eine nicht eben leichte Benutzung nach sich zieht. Der neue Benchmark reflektiert den Aufwand um eine LED auf oder am Entwicklungs-Board blinken zu lassen. Das numerische Ergebnis beinhaltet die Auswirkungen auf den Test-PC und die Anzahl an Manipulationen, die zum Blinken einer LED erforderlich sind. Naheliegenderweise liefert der Benchmark Ergebnisse in helloWorld-Einheiten [hW]. Er ist gewichtet um die ständig steigende Leistung neuer Test-PC-Generationen zu neutralisieren. Selbstverständlich sind die Ergebnisse positiv gerichtet: ein hoher Wert entspricht einer guten Bewertung.
 
Als praktisches Beispiel wurde gleich das neue Test-Kit von Texas Instruments diesem Benchmark unterworfen. Auf dem Embedded Blogspot von Elektor kann man sich informieren, wie hoch der hW-Score in für dieses Kit ausgefallen ist.

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