CMOS-Bildsensor mit Rauschunterdrückung

10. Dezember 2013, 14:36 Uhr
CMOS-Bildsensor mit Rauschunterdrückung
CMOS-Bildsensor mit Rauschunterdrückung

Toshiba stellt einen neuen CMOS-Bildsensor mit 13 Megapixeln vor, bei dem ein Pixel nur 1,12 µm groß ist. Der entscheidende Punkt dabei ist, dass eine Unterdrückung des Farbrauschens schon eingebaut ist. Die Entrauschung sorgt zusammen mit der die Empfindlichkeit steigernden Beleuchtung auf der Rückseite des Chips für eine bessere Bildqualität trotz kleinerer Pixel-Abmessungen. Mit dieser Technik kommt Toshiba den Anforderungen von Smartphones nach immer höherer Bildqualität entgegen.
 
Mit kleiner werdenden Pixeln aufgrund höherer Auflösung bei gegebener Chipfläche kommt immer weniger Licht pro Pixel an. Die Chipfläche lässt sich aber nicht kompensatorisch vergrößern, weil mit der Chipfläche ja auch die Optik wachsen würde, aber bei Smartphones nur sehr wenig Platz zur Verfügung steht. Dank Kombination von BSI (BackSide Illumination) und im Chip eingebauter Rauschunterdrückung (CNR) erreicht der neue Sensor mit seinen 1,12 µm großen Pixeln die selbe Bildqualität wie konventionelle Sensoren mit 1,4 µm großen Pixeln. Dies kommt besonders dann zum Tragen, wenn Aufnahmen bei wenig Licht gemacht werden. Der neue Sensor passt in ein Kameramodul mit nur 8,5 mm Kantenlänge.

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