Biomimikri: Eine Solarzelle ist eine Fläche ist eine Rose...
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Das Abschauen von Lösungen der Natur, welche durch Millionen an evolutionärer Optimierung entstanden sind, ist eine prima Sache. Diese Art von Biomimikri bzw. Biomimetik hat in Sachen Oberflächen schon zu interessanten Effekten wie den selbstreinigenden Lotuseffekt geführt. Nun scheint das KIT einer Art Roseneffekt auf die Spur gekommen zu sein. Die Zellen auf der Oberfläche von Rosenblättern weisen nämlich eine noppenartige Struktur auf, die zur bekannten samtigen Mattheit führt. Der Effekt ist bei Rose und Samt in der Tat ähnlich: Die kleinen Erhebungen sorgen dafür, dass kaum noch einfallendes Licht reflektiert wird. Dieses wäre bei Solarzellen ja verloren.
Die Forscher am ZSW (Zentrum für Sonnenenergie‐ und Wasserstoff‐Forschung Baden-Württemberg) und des ZOO (Zoologisches Institut) des KIT beschreiben in einem Artikel der Zeitschrift Advanced Optical Materials, ihre Erkenntnisse dieser Oberflächenstrukturen und die Umsetzung in eine transparente aber antireflektive Deckschicht für Dünnschicht-Solarzellen. Das Besondere an dieser Methode ist, dass diese Effizienzsteigerung sehr einfach und kostengünstig zu erreichen ist.

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