Beschleunigungsweltrekord für Elektroautos

28. Juni 2016, 12:00 Uhr
Rekordauto „Grimsel“ des AMZ. Bild: ETH Zürich / Alessandro Della Bella.
Rekordauto „Grimsel“ des AMZ. Bild: ETH Zürich / Alessandro Della Bella.
Der Akademische Motorsportverein Zürich (AMZ) hat es wieder geschafft. Er hat seinem deutschen Dauerkonkurrenten der Uni Stuttgart die Krone in Sachen Beschleunigung entrissen und das deutlich: In nur 1,513 Sekunden erreichte der Elektrorenner schon nach knapp 30 m Strecke Tempo 100!

Dabei wurde der bisherige Rekord aus Stuttgart, der noch gar nicht so lange her ist (Elektor berichtete), von den schweizer Studenten um erstaunliche 0,266 s = 15% unterboten. Es ist also weit mehr als das Ringen um Millisekunden. Dass so eine Deklassierung im Jahre 2016 überhaupt möglich ist, lässt vermuten, dass hier noch ordentlich Luft drin ist – jedenfalls solange studentische Mägen diesen Schlag in den Rücken mitmachen, denn selbst ein McLaren oder ein Bugatti sieht in dieser Disziplin richtig alt aus.
 
 
Das schweizer Rekord-Auto „Grimsel“ setzt mit seinen nur 168 kg wohl auch neue Rekorde in Sachen Leichtbau. Aber nicht allein das ist für diese enorme Beschleunigung verantwortlich. Die vier selbstentwickelten Nabenmotoren bringen dank einer speziellen Traktionskontrolle insgesamt 200 PS und das enorme Drehmoment von 1.700 Nm auf die Straße.
 
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