Atmel hat sein Mikrocontrollerangebot um eine ARM-Cortex®-M0+-basierte Familie erweitert. Nachdem zuvor die als 32-bit-Standard geltenden Cortex®-M3 Produkte durch leistungsfähigere M4- und M4F-Derivate ergänzt worden waren, ist dieser Ausbau in Richtung einfacher, preiswerter Bausteine nur konsequent. Die erste Serie innerhalb dieser Familie heißt SAM D20 und umfasst 14 Bausteine. Muster gibt es ab Juli, die Serienfertigung soll im August starten.  

 

Merkmale im Überblick:

  • 48 MHz CPU Takt
  • Bis 2.14 CoreMark/MHz
  • Single-Cycle IO-Zugriff ermöglicht Pin-Toggle Frequenzen bis 24 MHz
  • 8-Kanal Event System wie bei den Xmega AVRs
  • Leistungsfähige Peripherie
  • Bis zu 6 neue "Serial Communication Modules (SERCOM)", die wahlweise als UART/USART, SPI oder I²C benutzt werden können. Sogar ein Wechsel der Funktion im Betrieb ist möglich.
  • Bis zu acht 16-bit-Timer/Counter
  • Peripheral Touch Controller (PTC) für bis zu 256 Kanäle (Buttons, Sliders, Wheels, Proximity)
  • Real Time Clock (RTC) und Kalender inkl. Berücksichtigung der Schaltjahre
  • 12-bit-ADC (300 kSamples/s) und 10-bit-DAC
  • Low-Power: <150µA/MHz, ~2µA bei RAM-Datenerhalt und laufender RTC
  • Asynchrones Event System – daher auch im Power Down Mode ohne Taktversorgung aktiv
  • Wahlweise interner oder externer Oszillator, im Betrieb umschaltbar
  • Kostenlose Software Tools, u.a. das Atmel Studio mit dem Atmel Software Framework

 

In Kürze wird Atmel ergänzend die SAM D21 Serie herausbringen. Sie bringt zusätzlich ein USB Device Interface, DMA, I2S und erweiterte Timer/Counter-Funktionen mit.