1.000 x empfindlicher: Bildsensoren aus Graphen

10. Dezember 2013, 14:36 Uhr
1.000 x empfindlicher: Bildsensoren aus Graphen
1.000 x empfindlicher: Bildsensoren aus Graphen

Forschungen an Bildsensoren auf Graphenbasis an der Nanyang Technological University in Singapur ermöglichten einen neuen Sensor-Typ, der für den Spektralbereich von nahem Infrarot bis zu sichtbarem Licht gut 1.000 Mal sensibler ist als gängige Bildwandler in Kompaktkameras. Darüber hinaus benötigt dieser Sensor-Chip nur 10% dessen Energie und kommt mit einer geringeren Spannung aus.
 
Der Grund für die außergewöhnliche Empfindlichkeit des neuen Sensors liegt in der Nanostruktur von Graphen, durch die vom einfallenden Licht erzeugte Elektronen deutlich länger festgehalten werden, was ein sehr viel stärkeres elektrisches Signal produziert. Laut den Forschern kann die Leistungsfähigkeit des Sensors z. B. in Sachen Reaktionsgeschwindigkeit durch eine optimierte Nanostruktur des Graphens noch weiter verbessert werden. Vorläufige Ergebnisse belegen auf jeden Fall die Funktion des Konzepts. Schätzungen gehen davon aus, dass die neuartigen Sensoren bei Massenproduktion bis zu 80% preiswerter als jetzige Sensoren werden können.

 

Das Bild zeigt Assistenzprofessor Wang Qijie.

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