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Zurück zur Antik-Modulation (AM)

Retronik

Zurück zur Antik-Modulation (AM)
Nach vielen Gesprächen mit Funkamateuren „live” oder eben über Funk komme ich immer mehr zur Überzeugung, dass ein wachsender Anteil diesen neumodischen überkandidelten zwangs-computer-gesteuerten Transceivern mit viel zu vielen und viel zu kleinen Knöpfen den Rücken kehrt. Die an Aliens angepasste Ergonomie von optischen und akustischen Rückmeldungen lenkt vom Eigentlichen mehr ab als hilfreich zu sein. Und die Lust auf computermäßige Assimilierung ihres Hobbys à la Borg (Raumschiff Enterprise) geht der Trend eindeutig vorwärts Richtung Vergangenheit: Viele meiner Freunde aus dem Äther wenden sich einfacheren Gerätschaften und so den Wurzeln ihres Hobbys zu. Sie beschäftigen sich wieder mit geringen Sendeleistungen (QRP) und der Modifikation kommerzieller Transceiver. Speziell Letzteres ist mittlerweile Kult, da der Markt im Moment mit preiswerten professionellen VHF- und UHF-Geräten geflutet wird: Firmen und öffentliche Einrichtungen stellen ihren Funkverkehr gerade auf Digitalfunk um und entsorgen die Altbestände zu Schrottpreisen. Diese Funkgeräte werden üblicherweise als PMR (Personal Mobile Radio) bezeichnet und der erste, der es schafft, einen „neuen“ alten PMR-Typ zu einem brauchbaren Transceiver umzubauen, landet automatisch in der „hall of fame” der Amateurszene..
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