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  • Veröffentlicht in Heft 7/2005 auf Seite 0
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PWM-Steuerung mit Mikrocontroller

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PWM-Steuerung mit Mikrocontroller
Zur Regelung (oder Einstellung) von Motordrehzahlen oder Temperaturen wird sehr häufig Pulsbreitenmodulation angewandt. Wenn die Anforderungen an die Genauigkeit sehr hoch sind, die Pulsbreite zwischen 0 und 100 Prozent variiert werden soll und auch noch eine Anzeige der eingestellten Leistung erwünscht ist, leistet ein Mikrocontroller gute Dienste. Das in dieser Schaltung verwendete Exemplar besitzt lediglich 8 Anschlüsse, ist nicht größer als ein 555 und dazu auch noch recht preiswert. Der Controller erzeugt ein Signal mit variabler Pulsbreite und zeigt die abgegebene Leistung mittels eines zusätzlichen ICs (4017) an.
Der Mikrocontroller arbeitet im internen Automatik-Modus und benötigt daher keine Reset-Schaltung, so dass ein Pin frei bleibt. Auch auf einen externen Quarz kann verzichtet werden, da der mit einem RC-Glied arbeitende, interne 4-MHz-Oszillator als Taktgeber mit einer Genauigkeit von 1 % verwendet wird. Das in seiner Pulsbreite veränderliche Ausgangssignal hat eine Frequenz von 100 Hz. Die beiden MOSFET-Transistoren dienen als Treiber für die angesteuerten Verbraucher. Die Versorgungsspannung wird der Platine über K1 zugeführt. Sie kann zwischen 9 und 12 V liegen, der maximale Strom beträgt 5 A. Auf der Platine sorgt ein 78L05 für geregelte 5-V-Betriebsspannung der Mikrocontroller-Schaltung.
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Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Widerstände:
R1 = 100 k
R2, R3 = 4k7
R4 = 220 ?
Kondensatoren:
C1 = 2200 µF/25 V
C3 bis C6: 100 nF
Halbleiter:
D1 = 1N5408
D2 = 1N4148
D3 bis D7 = LED 3 mm grün
D8 bis D12 = LED 3 mm rot
T1 = IRFZ34N
T2 = BS 170
IC1 = 78L05
IC2 = PIC 12C508
IC3 = CD 4017
Außerdem:
K1, K2 = 2-polige Platinenanschlussklemme, Rastermaß 5 mm
S1, S2 = Einpolige Drucktaster, DTS 6
F1 = Sicherung 2 AT mit Halter
Kühlkörper SK104 (Fischer)
Platine 050056-1
Diskette 050056-11
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