• Mikrocontroller
  • Veröffentlicht in Heft 12/2003 auf Seite 0
Über den Artikel

P89LPC900 Mikrocontroller II

Einsatz in der Praxis

P89LPC900 Mikrocontroller II
Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Anwendung der P89LPC900-Mikrocontroller in der Praxis. Insbesondere die In-System-Programmierung wird dargestellt, und ein Experimentierboard, mit dem die Controller auch programmiert werden können, unterstützt das Sammeln von praktischen Erfahrungen. Als Anwendungsbeispiel wurde eine Applikation von Philips gewählt: Die Controller-Version P89LPC932 als A/D-Wandler, aufgebaut ohne externen ADC-Baustein.
Wohl in jedem Elektronik-Entwicklungslabor kennt man die Mikrocontroller-Versionen mit integriertem EPROM, die sich äußerlich durch das im Gehäuse eingelassene Glasfenster von der Masse der gewöhnlichen Mikrocontroller unterscheiden. Um das EPROM nach einem Programm-Debugging neu beschreiben zu können, muss es durch vergleichsweise lange Bestrahlung (15 bis 20 Minuten) mit ultraviolettem Licht gelöscht werden. Ohne Zweifel ist dies eine zeit- und kostenaufwendige Prozedur, doch sie ist immer noch kostengünstiger als die Verwendung von OTP-Mikrocontroller-Versionen (OTP=one time programmable), die bei einem Bug im Programm nur noch Schrottwert haben. Die in den letzten Jahren entwickelten MTP-Versionen (MTP=multi-time programmable) mit integriertem Flash-Speicher machen seit einiger Zeit die EPROM-Versionen mehr und mehr überflüssig. Mit ihnen gehört das umständliche Löschen durch UV-Licht der Vergangenheit an, denn die Programm- und Datenspeicher dieser Versionen können schnell und problemlos elektrisch gelöscht werden. Trotz des immensen Fortschritts blieb noch ein Wunsch offen: Zweifellos ist es vorteilhaft, wenn die Controller-Speicher gelöscht und neu beschrieben werden könnten, ohne die Controller aus der Schaltung nehmen zu müssen. Insbesondere bei Mikrocontrollern in SMD-Bauform, die ohne Fassung auf der Platine montiert sind, ist diese Eigenschaft höchst willkommen. Wenn außerdem das Löschen und Programmieren in der Schaltung eine einfache Prozedur ist, die ohne spezielle Programmiergeräte auskommt, sind alle Wünsche erfüllt.
Dieser Artikel ist ausschließlich unseren GOLD- und GREEN-Mitgliedern vorbehalten.
Sind Sie bereits Mitglied? Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Produkte
Gerber-Datei


Die zu diesem Projekt gehörende Platine steht als Gerber-Datei exklusiv allen GOLD- und GREEN-Mitgliedern zum sofortigen Download zur Verfügung. Mit Gerber-Daten können Sie Platinen selber herstellen oder sie bei einem Platinenhersteller in Auftrag geben.

Elektor empfiehlt den zuverlässigen PCB-Service von Eurocircuits.

Widerstände:
R1 = 100 k
R2,R3,R10 = 10 k
R4...R7 = 47 k
R8,R9 = 1 k
R11 = 390
R12 = 270
R13 = 4k7
P1 = 100 Trimmpoti, stehend
Kondensatoren:
C1 = 33 n
C2,C5...C10,C12,C16,C17 = 100 n
C3,C4 = 22 p
C11,C13,C15 = 100 µ/25 V stehend
C14 = 10 µ/16 V stehend
Halbleiter:
D1 = 1N4001
D2,D3 = Low-current-LED
T1 = BC557
IC1 = P89LPC932BA
IC2 = MAX3222CPN
IC3 = 74HC02
IC4 = ULN2003
IC5 = LM317T
Außerdem:
JP1,JP2 = Jumper
K1 = 8-polige Stiftleiste, einreihig
K2,K5 = 4-polige Stiftleiste, einreihig
K3 = 5-polige Stiftleiste, einreihig
K4 = 6-polige Stiftleiste, einreihig
K6 = 9-polige Sub-D-Buchsenleiste (female), abgewinkelt, für Platinenmontage
K8 = 2-poliger Schraubklemm-Verbinder, Raster 5 mm
S1 = Drucktaster mit Arbeitskontakt
X1 = Quarz 11,0592 MHz
PLCC-Fassung für IC1
Platine 030161-1
Kommentare werden geladen...