• Haus & Hof
  • Veröffentlicht in Heft 6/2003 auf Seite 0
Über den Artikel

Elektronischer Taschentuchknoten

Merkzettel mit Mikrocontroller

Manchmal weiß man wirklich nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Wie schnell vergisst man einen wichtigen Termin, zum Beispiel den Geburtstag des Erbonkels, die gelbe Tonne vor die Tür zu stellen oder den halbjährlichen Zahnarzttermin. Da hilft nur noch ein Mentaltraining oder die hier vorgestellte Lösung: ein elektronischer Knoten im Taschentuch.
Der elektronische Taschentuch-Knoten kann an sechs verschiedene Ereignisse erinnern. Nähert sich ein solches Ereignis, so wird man zur Vorwarnung durch Blinken einer der LEDs (D1...D4, D6, D7) darauf aufmerksam gemacht. Wenn es dann pressiert, blinkt zusätzlich noch eine siebte LED (D5). Bei mehr als sechs bemerkenswerten Ereignissen lassen sich auch bis zu 63 LED-Muster programmieren. Dann muss man aber ein blinkendes LED-Muster dem richtigen Ereignis zuordnen, sonst erhält der Erbonkel die Steuererklärung und das Finanzamt die Blumen....
Wird gerade kein Termin angezeigt, so blinkt LED D8 alle 4 s und deutet damit an, dass das Gerät überhaupt in Betrieb ist. Ist die Energie der Batterien fast erschöpft, so blinkt D8 im Sekundentakt.
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Leserbrief:
Meine Frage: Wie ist es möglich aus Javabytecode eine ausführbare EXE-Datei zu erzeugen? Meines Wissens werden Javaprogramme doch immer von dem JIT interpretiert.
Thomas Zimmermann
Angeblich gibt es einige Projekte, die sich damit beschäftigen, Java in native Code zu compilieren. Im Fall des elektronischen Taschentuchknopfes handelt es sich jedoch tatsächlich um Java -Bytecode. Der Borland Java Builder bietet aber die Möglichkeit, EXE-Dateien zu erstellen. Was Borland da genau tut, habe ich bislang auch noch nicht herausgefunden...
Es ist jedoch so, dass die EXE-Datei in ihrem Datenteil das *.JAR File enthält (so ähnlich wie bei selbstextrahierenden ZIP - Files). Der EXE-Teil macht wohl nicht viel mehr als den Java Interpreter/JIT zu starten und ihm seinen Datenteil als ganz normales JAR File zur Ausführung zu übergeben.
Ich glaube nicht, dass die Verpackung in eine ausführbare EXE-Datei irgendwelche Vorteile bringt, außer, dass man als Windows-Anwender eben wie gewohnt eine EXE-Datei zum Programmstart anklicken kann...
Josef Bäcker
Widerstände:
R1 = 10 k
R2,R4 = 22 k
R3,R5,R14,R20 = 100 k
R6...R13 = 1 k
R15 = 3M3
R16 = 15 k
R17...R19 = 4k7
R21 = 56 k
R22 = 180 k
R23 = 47 k
P1 = 100k Trimmpoti
Kondensatoren:
C1,C6 = 100 µ/10 V stehend
C2 = 80 p Trimmer
C3 = 82 p
C4,C5 = 100 n
C7...C10 = 1 µ/10 V stehend
Halbleiter:
D1...D8,D11 = LED rot, low current
D9,D10 = 1N4148
IC1 = AT90S2313-10PC (programmiert EPS 020308-41)
IC2 = 4060N
IC3 = 4013
IC4 = 40106
IC5 = MAX232
T1 = BC338
T2,T4 = BC328
T3 = BC327
Außerdem:
BT1 = 4 Mignon- oder Lady-Zellen mit Halterung
K1 = SUB-D9-Buchse gewinkelt für Platinenmontage
X1 = Quarz 32,768 kHz
Diskette EPS020308-41
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