• Grundlagen
  • Veröffentlicht in Heft 3/2003 auf Seite 0
Über den Artikel

Powerline Communication I

Datenverkehr über die Steckdose

Um Endkunden kostengünstig hohe Datenraten ins Haus zu bringen, bietet sich das elektrische Versorgungsnetz an, das schon lange für Kommunikations- und Steuerzwecke von den EVUs eingesetzt wird. Sie entwickelten auch Verfahren für Datenraten bis in den Mbit/s-Bereich, die auch einen zügigen Internet-Verkehr erlauben. Dieser Artikel beschreibt die Technik und den momentanen Entwicklungsstand von PLC.
Die Datenkommunikation über die Stromversorgungsnetze ist eine bekannte Idee: Schon seit vielen Jahren übertragen die Energieversorgungsunternehmen Steuersignale und Daten über ihre Hochspannungsnetze mittels der Trägerfrequenztechnik auf Hochspannungsleitungen (TFH), die 1928 über ein Fernmeldegesetz eingeführt wurde. Im Hausanschlussbereich gibt es die Tonfrequenz-Rundsteuertechnik (TRT), die 1930 von Siemens (Telenerg-Verfahren) und 1935 von AEG (Transkommandoverfahren) entwickelt wurden. Beide Verfahren gestatten es zum Beispiel Elektronachtspeicherheizungen ein- und auszuschalten.
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