• Computer & Peripherie
  • Veröffentlicht in Heft 5/2002 auf Seite 0
Über den Artikel

Elektor USB-Interface unter Linux

USB-Zugriff über eigenes Kernel-Modul

Mit der zunehmenden Verbreitung von Linux auch bei Elektor-Lesern steigt das Interesse an Linux-Treibern für Elektor-Interface-Projekte. Eines der erfolgreichsten Projekte der letzten Jahre war das in Elektor 9/2000 vorgestellte USB-Interface, für das Treiber für Windows 98, nicht aber für Linux realisert wurden. Das soll sich nun ändern!
Linux unterstützt USB in der Kernel-Version 2.4.0 und höher. Auch für Kernel der Version 2.2.16 und höher existiert eine (eingeschränkte) USB-Unterstützung. Für den Zugriff auf ein USB-Gerät gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
- Zugriff über ein eigenes Modul, das in den Kernel eingebunden wird und mit dem Interface kommuniziert.
- Zugriff über das USB-Filesystem (usbdevfs), das die vom USB-Interface angebotenen Control-Request ebenfalls umsetzen könnte.
Dieser Artikel ist ausschließlich unseren GOLD- und GREEN-Mitgliedern vorbehalten.
Sind Sie bereits Mitglied? Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Extra info, Update
Leserbrief:
Für Heft 5/2002 wurde ein Linux-Treiber für das erste Elektor-USB-Interface vorgestellt. In diesem Zusammenhang möchte ich über die Möglichkeit berichten, mit dem Macintosh den USB-UART aus Heft 1/2002 für Experimente nutzen zu können.
Martin Plak hat nämlich einen Macintosh-Treiber für den USB-UART von Elektor geschrieben. Die Web-Adresse ist:
http://www.plak.net/cylab/
Diesen Treiber habe ich auch für meine Experimente mit dem CompuLAB-USB von Modul-Bus am Macintosh verwendet. Einen Artikel darüber habe ich auf dem Website von Modul-Bus hinterlegt:
http://www.modul-bus.de/mbnews/mbnews02/msr_mit_macintosh.html
Sicherlich funktioniert dies alles auch mit dem USB-UART von Elektor, da der gleiche Treiber verwendet wird.
Ralf Krause
Kommentare werden geladen...