• Messen & Testen
  • Veröffentlicht in Heft 11/2000 auf Seite 0
Über den Artikel

GBDSO II

PC-Verbindung, Bau und Test

GBDSO II
Der Nintendo Gameboy, der die Hardwarebasis dieses Projekts bildet, verfügt über eine nicht standardisierte serielle Schnittstelle. Die Verbindung zum PC erfolgt mit der hier vorgestellten Software über den Druckerport des Computers.Das Programm "DSOGrab" ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Nintendo GameBoy (kurz "GB" genannt) und dem PC. Es wird von der im Service erhältlichen Diskette (siehe Textkasten "Software") auf dem PC installiert und wandelt den über den Parallelport empfangenen Bitstrom aus dem herstellerspezifischen Format zurück in ein Standard-Byteformat. Bild 1 zeigt die Verbindung zwischen der GB-Schnittstelle und dem Parallelport des PCs.
Dieser Artikel ist ausschließlich unseren GOLD- und GREEN-Mitgliedern vorbehalten.
Sind Sie bereits Mitglied? Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Produkte
Extra info, Update
In einigen Fällen ist es beim Betrieb der GBDSO-Software unter Windows XP zu Problemen gekommen. Wir müssen daher annehmen, dass die Software mit WinXP nicht kompatibel ist. Eventuell werden wir aber eine Version für WinXP anbieten; hierüber werden wir Sie in Kürze informieren.


Die von Elektor gelieferten bestückten Platinen sind bereits abgeglichen, so dass sie nach Einbau in ein Catridge-Gehäuse und Einstecken in den Gameboy sofort verwendet werden können. Zu beachten ist aber Folgendes:
Bei den Stereo-Klinkenbuchsen auf der Platine sind nämlich Spitzenkontakt und Außenkontakt mit Masse verbunden, so dass das Mess-Signal bei Verwendung eines Mono-Klinkensteckers kurzgeschlossen wird.
Richtig ist es daher, einen Stereo-Klinkenstecker zu verwenden, bei dem die Abschirmung des Messkabels mit dem Außenkontakt (Masse) des Klinkensteckers und die Mess-Signalleitung mit dem Mittelkontakt des Steckers verbunden ist. Der Spitzenkontakt des Steckers bleibt frei, wer möchte, kann ihn aber auch mit dem Außenkontakt des Steckers (Masse) verbinden.
Nintendo-Cartridges weisen Gehäusenocken auf, die entfernt werden müssen, will man nicht eine Zerstörung des SMD-Kondensators C25 riskieren.

In der Schaltungsbeschreibung steht in der mittleren Textspalte auf S. 16 unten: Der DS1267 von Dallas Semiconductor ist ein doppeltes "elektronisches" 10-k-Poti ..." Das stimmt alles - bis auf den Potiwert: der ist nämlich nicht 10 k, sondern 100 k. Immer diese Fipptehler...

Im Schaltplan sind zwei Kondensatoren als C1 bezeichnet,. Der 18-p-Kondensator am Eingang K2 muss aber mit C10 bezeichnet werden.
Ebenso sind zwei Kondensatoren als C5 bezeichnet. Der 15-p-Kondensator zwischen Ausgang und invertierendem Eingang von IC1a muss mit C6 bezeichnet werden.
Alle Bauteile sind SMDs
Widerstände:
SMD-Gehäuse 0805, 0,1 Ohm
R1,R2,R4,R8,R9,R11 = 1 M, 1%
R15 = 15 k
R5,R12 = 470 k, 1%
R3,R6,R7,R10,R13,R14 = 4k7, 1%
R16,R17 = 100 k, 1%
P1,P2 = 100 k, Trimmpotentiometer
Kondensatoren:
SMD-Gehäuse 0805
C1,C10 = 18 p, NP0
C2,C4,C5,C8,C9,C11,C12,C14,
C17-C21,C23,C27,C29,C30 = 100 n
C3,C13 = 1p8, NP0
C6,C15 = 15 p, NP0
C7,C16 = 220 p, NP0
Elektrolytkondensatoren:
SMD-Gehäuse A
C22,C24,C25,C26,C28,C31,
C33 = 10 µ/16V
Induktivitäten:
L1,L2,L3 = 100 µH
Halbleiter:
D1,D2 = BAV199 (Gehäuseaufdruck: JY)
D3 = ZR25D01 (Gehäuseaufdruck: 25R)
IC1,IC3 = MC33182D (Motorola)
IC2 = DS1267S100 (Dallas Semiconductor)
IC4 = MAX114CAG (Maxim)
IC5 = 74HC175D
IC6 = 74HC138D
IC7 = AT27C256R-12JC in PLCC44-Gehäuse (EPROM, programmiert, EPS-Nr. 996528-1)
IC8 = TLC27L2CD
IC9 = MAX828EUK (Maxim,
Gehäuseaufdruck: AABI)
Außerdem:
S1,S2 = ‘’Secme’ Schiebeschalter, 1 Umschaltkontakt, für Platinenmontage
K1,K2 = 3,5mm-Stereo-Klinkenbuchse für Platinenmontage (passend für Platinenlayout)
Platine, EPS-Nr. 990082-1
Software, EPS-Nr. 996035-1
Kommentare werden geladen...