WLAN-basierte Personenerkennung mit dem ESP32: Wenn der Router zum Bewegungsmelder wird
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In einem Video stieß ich auf einen Sicherheitsforscher, der demonstrierte, wie WLAN-Router zu passiven Überwachungswerkzeugen werden können, indem sie Bewegungen von Personen in einem Raum erkennen – ohne Kamera, Mikrofon oder ein am Körper getragenes Gerät. Eine anschließende Recherche führte mich zu einem Projekt, das denselben Effekt mit einem ESP32-Hobby-Setup demonstrierte. Die Behauptung war überzeugend genug, dass ich selbst prüfen wollte, wie gut sie sich in der Praxis bestätigt – mit meiner eigenen Hardware und meinem eigenen Netzwerk.
Der Mechanismus ist bei näherer Betrachtung recht einfach. Der menschliche Körper besteht zu etwa 60 % aus Wasser, und Wasser absorbiert und reflektiert 2,4-GHz-Radiowellen recht effektiv – genau das Frequenzband, in dem die meisten Consumer-WLAN-Geräte arbeiten. Jedes Wi-Fi-Frame, das der Router sendet, erreicht den Empfänger über mehrere Pfade gleichzeitig: einen direkten Sichtlinien-Pfad und mehrere reflektierte Pfade, die von Wänden...
