Zweipolige Stromquelle zur LED-Versorgung bis 400 V

14. Mai 2018, 14:58 Uhr
Schaltung der Stromquelle AL5890.
Quelle: Diodes.
Schaltung der Stromquelle AL5890.
Quelle: Diodes.
Mit Stromquellen der Reihe AL5890 können LED-Streifen direkt (nach Gleichrichtung) an der Netzspannung (bis 400 V) betrieben werden. Es gibt Ausführungen mit den fixen Strömen 10, 15, 20, 30 und 40 mA.

Das einfache zweipolige Design erlaubt den einfachen Betrieb von LED-Streifen an hohen Gleichspannungen ohne externe Widerstände. Die Chips sind für Gleichspannungen von bis zu 400 V ausgelegt und eignen sich daher für Wechselspannungsnetze bis 230 V. Hinweis: In einer früheren Version des Datenblatts wird fälschlicherweise eine Spannungsfestigkeit von 500 VDC angegeben.

Die minimale an der Stromquelle abfallende Spannung für vollständiges Regeln beträgt 7 V. Die Genauigkeit des Konstantstroms beträgt ±2 mA und der Arbeitstemperaturbereich –40 bis +105 °C. Bei höherem Strombedarf können mehrere Stromquellen parallelgeschaltet werden. In den Chips befinden sich ein Leistungstransistor, eine Bandlückenreferenz und die erforderliche Regelektronik.

Für die optimale Wärmeableitung in verschiedenen LED-Beleuchtungsanwendungen werden die Stromquellen in den Gehäusen PDI123, SOT89-3L und TO252-3L hergestellt. Der Wärmewiderstand gegenüber der Umgebung beträgt etwa 75 °C/W in der 3,7 × 2,8 mm messenden PDI123-Version. Ein thermischer Schutz reduziert den Strom bei hohen Betriebstemperaturen.
 
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