Xmega mit LCD-Controller

10. Dezember 2013, 14:36 Uhr
Xmega mit LCD-Controller
Xmega mit LCD-Controller

Atmel hat eine neue Serie von Xmega-Mikrocontrollern vorgestellt. Bei den Features ragt vor allem der integrierte LCD-Controller heraus. Die 100-Pin-Variante „B1“ unterstützt bis zu 4 x 40 Segmente, die „B3“ Typen im 64-poligen Gehäuse bis zu 4 x 25 Segmente. Bis zu 16 nicht benötigte LCD-Pins können alternativ als normale I/Os genutzt werden. Beide Varianten sind mit 64 K und 128 K Flash verfügbar.

 

Die LCD-Treiberstufe ist mit 3 µA Stromaufnahme deutlich sparsamer als bei den bisherigen klassischen AVR-Typen wie etwa dem ATmega169. Die Bausteine verfügen über eine eingebaute Kontrastregelung, einen LCD-Buffer, eine eigene Spannungsversorgung für das LC-Display und Text-Scrolling. Ebenso wie die neuen Xmegas der A-Serie ist auch die B-Serie über eine USB-Device-Schnittstelle, zwei 12-bit-ADCs, einen DMA-Controller, das bekannte Event-System und mehr ausgestattet. Hinzu kommen spezielle Funktionen, die Strom sparen und die Entwicklung einfacher machen:

 

Das "ASCII Character Mapping" erleichtert die Textausgabe, da keine tiefgehenden Kenntnisse über die Hardware und keine umfangreichen Look-Up-Tables benötigt werden. Zudem wird die Codegröße sowie der Zeitbedarf zum Aktualisieren der Anzeige reduziert. Dadurch kann der Controller länger im Sleepmode verbleiben, was wiederum Energie spart.
 
Das "Programmable Segment Blinking" gestattet das Blinken einzelner Segmente unabhängig voneinander, auch mit unterschiedlicher Blinkfrequenz, ohne dass dazu die CPU benötigt wird - diese kann dabei sogar im Tiefschlaf verbleiben. Auch dieses Feature dient der Stromersparnis.

 

Der "SWAP-Mode" kommt dem Hardware Designer entgegen, erlaubt er es doch, die Segment-Anschlüsse auf verschiedene Ausgangspins zu routen.

 

An Entwicklungstools stehen neben dem universellen Starter Kit STK 600, für das es passende Adapterplatinen geben wird, auch das neue XMEGA-B1 Xplained Kit zur Verfügung (Bild). Dieses kann auch als eigenständige Steuerplatine direkt in eigene Projekte/Prototypen eingebaut werden.

 

Mehr Infos:
www.atmel.com/xmega

 

Vertrieb:
www.ineltek.com

 

Autor: Andreas Riedenauer, INELTEK Mitte GmbH
riedenauer@ineltekmitte.de

 

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