VR- und AR-Forschung in Bayern: Von den Grundlagen zur konkreten Anwendung

17. September 2018, 11:14 Uhr
Bild: Invest in Bavaria
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Viele Start-ups bringen den Freistaat im Bereich der AR und VR voran – aber nicht nur die. Auch an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird fleißig getüftelt.

Stichwort ist hier Cross-Industry-Innovation, denn oftmals geht es darum, die aus dem Gaming-Sektor bekannten Technologien auch für andere Anwendungsfelder zu erschließen. Wir haben uns das genauer angeschaut.
 

Cross-Industry-Innovation: Angewandte Virtual Reality


Unter anderem verfügt die Technische Universität München über eine eigene Forschungsabteilung, den Lehrstuhl für Informatikanwendungen in der Medizin & Augmented Reality. Hier wird an AR- und VR-Konzepten geforscht, vor allem die Themen Interaktion und Verarbeitung stehen bei der Arbeit im Vordergrund. Der anwendungsorientierte Lehrstuhl unterhält zahlreiche Kooperationen mit Krankenhäusern, Forschungszentren und MedTech-Anbietern, aber auch mit Partnern aus der Industrie, die an AR- und VR-Konzepten interessiert sind. Dazu gehören unter anderem das Deutsche Herzzentrum München, Siemens oder BMW.

An der Universität Regensburg widmet sich das Play2Change-Projekt, eine Kooperation der Medieninformatik mit der Klinischen Psychologie und Psychotherapie, der Nutzung von virtuellen Realitäten. Der Schwerpunkt der Psychologie liegt dabei auf der Anwendung als Therapiemethode bei Angst- und Belastungsstörungen und der Weiterentwicklung als Forschungswerkzeug. Denn mit Hilfe von VR lassen sich Experimentalsituationen leicht simulieren und manipulieren. Die Medieninformatik beschäftigt sich darüber hinaus mit der grundlegenden Weiterentwicklung von Mensch-Maschine-Interaktionen, die virtuelle Realitäten bieten. Usability und Nutzererlebnis sind zwei der wesentlichen Kriterien, die die Forscher dabei anlegen.

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